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Raketen auf Airport Tel Aviv: Easyjet bietet Umbuchungen an

Rakete um Rakete fliegt zwischen dem Gazastreifen und Israel hin und her. Jetzt wurde auch der Flughafen Gen Gurion in Tel Aviv unter Beschuss genommen. Erste Airlines reagieren.
Eskalation der Gewalt: Weil der Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv mit Raketen beschossen wurde, bietet jetzt etwa Easyjet Gratis-Umbuchungen für seine Flüge dorthin an.

Eskalation der Gewalt: Weil der Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv mit Raketen beschossen wurde, bietet jetzt etwa Easyjet Gratis-Umbuchungen für seine Flüge dorthin an.

© Abir Sultan

Berlin. Easyjet bietet nun kostenlose Umbuchungen für bis zum 28. Juli gebuchte Flüge nach Tel Aviv an. Hintergrund sind die Raketenangriffe auf den Flughafen Ben Gurion durch militante Palästinensergruppen. Gäste, die ihren Flug derzeit nicht antreten möchten, sich jedoch noch nicht für ein alternatives Reisedatum oder -ziel entscheiden wollen, erhalten einen Fluggutschein im Wert der ursprünglichen Buchung. Das teilte eine Sprecherin des Unternehmens am Montag (14. Juli) mit.

Umbuchungen können telefonisch beim Kundenservice der Airline vorgenommen werden (Telefon: 01806/06 06 06). Umbuchungen müssten vor dem Abreisetag erfolgen.

Die Flüge nach Israel gebe es derzeit wie geplant, erklärte die Sprecherin. Bislang gebe es auch noch keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Tel Aviv.

Auch die deutsche Lufthansa bietet weiterhin Flüge nach Tel Aviv an. Allerdings wurde am Samstag (12. Juli) ein Flug um drei Stunden nach hinten verlegt, damit die Bordcrew dort nicht übernachten musste. Angesichts der angespannten Lage stehe man mit den zuständigen Behörden in engem Kontakt und werde über künftige Flüge kurzfristig anhand der aktuellen Sicherheitslage entscheiden. Fluggäste, die ihre E-Mail-Adresse oder ihre Mobilfunknummer hinterlegt haben, würden rechtzeitig über mögliche Flugplanänderungen informiert, so die Fluggesellschaft.

Wie das Branchenmagazin "Aero Telegraph" auf seiner Webseite mitteilt, bietet die israelische Fluggesellschaft El Al ihren Kunden ebenfalls kostenlose Stornierungen und Umbuchungen an. Bereits am Freitag habe die türkische Airline Pegasus alle Flüge nach Tel Aviv gestrichen.

Auf die Eskalation des Konflikts hatten bereits mehrere Reiseveranstalter reagiert. Die Bausteinveranstalter von DER Touristik sowie Tui sagten alle Israel-Rundreisen bis Ende Juli ab. Für alle weiteren Reisen vor Ort wie Städteaufenthalte und Badeurlaube räumt DER Touristik seinen Gästen mit Abreise bis zum 31. Juli ein kostenloses Umbuchungs- und Stornierungsrecht ein. Das betrifft die Marken Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen.

Für Reisen im Zeitraum vom 1. bis 15. August bieten die Veranstalter kostenlose Umbuchungen an. Sollte sich die Sicherheitslage verändern, erfolge eine sofortige Neubewertung der Situation, andernfalls am 23. Juli.

Tui Deutschland strich Israel-Rundreisen ebenfalls bis zum 31. Juli und stoppte alle Buchungen bis zu diesem Termin. Gäste, die eine Pauschalreise oder ein Hotel in Israel mit Reisebeginn bis einschließlich 31. Juli gebucht haben, werden über den aktuellen

Reise- und Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes informiert. Sie werden gebeten, ihre Reiseabsichten zu überdenken und können die Reise kostenlos umbuchen.

 

Studiosus sagte seine Israel-Reisen bis zum 10. August ab. Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises nahm den israelischen Hafen Aschdod aus dem Programm.

Biblische Reisen vermeldete, die Reiseprogramme würden weitestgehend unverändert durchgeführt. Die nächsten Abreisen fänden saisonbedingt erst wieder Ende August statt.

Das Auswärtige Amt in Berlin warnt dringend vor Reisen in den Gazastreifen und rät von nicht notwendigen Aufenthalten innerhalb eines Radius von 40 Kilometern um den Gazastreifen ab. Daneben wird vor Aufenthalten im Grenzgebiet zu Syrien und zum Libanon gewarnt. Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze sollten Reisende meiden.

Zudem wird Reisenden dringend empfohlen, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren. Sie sollten den Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden Folge leisten, sich online auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes registrieren und sich über die aktuelle Lage auf dem Laufenden halten. Informationen finden sie auch auf der Seite der

deutschen Botschaft in Tel Aviv oder des

Vertretungsbüros in Ramallah.

dpa


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