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Lufthansa-Flugbegleiter streiken von Freitag bis Freitag

Flugreisende müssen sich auf neue Streiks bei der Lufthansa einrichten. Diesmal legen die Flugbegleiter die Arbeit nieder - und das gleich für mehrere Tage. Die Gewerkschaft setzt dem Unternehmen ein letztes Ultimatum, um den Arbeitskampf doch noch abzuwenden.
Schlechte Aussichten für Flugreisende: Die Kabinengewerkschaft Ufo hat für Freitag Streiks der Lufthansa-Flugbegleiter angekündigt.

Schlechte Aussichten für Flugreisende: Die Kabinengewerkschaft Ufo hat für Freitag Streiks der Lufthansa-Flugbegleiter angekündigt.

© Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa hat die Flugbegleitergewerkschaft Ufo von diesem Freitag (6. November) an zu einem einwöchigen Streik aufgerufen. Der Arbeitskampf soll erst am kommenden Freitag (13. November) beendet werden.

"Wir werden kurzfristig bekanntgeben, welche Flüge nicht bestreikt werden", sagte der Chef der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies. Damit wird die Gewerkschaft des Kabinenpersonals erstmals in dem seit fast zwei Jahre andauernden Tarifstreit die Arbeit niederlegen.

Mit dem Streik will Ufo erreichen, dass die Übergangsversorgung ohne Einbußen für die Mitarbeiter weitergeführt wird. Zwar habe die Gewerkschaft am Vormittag der Lufthansa nochmals eine letzte Einzelforderung vorgelegt. "Darin setzen wir die Frist für eine Einigung auf Donnerstag, 17.00 Uhr", sagte Baublies. Sollte das Unternehmen dem zustimmen, könnten die Streiks doch noch abgesagt werden, sagte Baublies. Doch damit sei nicht wirklich zu rechnen.

Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Lufthansa, hatte die Ankündigung von Ufo, demnächst zu Streiks aufzurufen, als "nicht nachvollziehbar" kritisiert. Nach Angaben von Baublies hat die Lufthansa bereits klargestellt, dass es kein weiteres Angebot geben werde.

Das Unternehmen will den Ausstand möglichst noch verhindern und alle rechtlichen Mittel ausschöpfen. Dazu gehöre auch, möglicherweise die Schlichtung anzurufen. Ein Lufthansa-Sprecher betonte: "Wir sind zur Fortführung der Verhandlungen oder zu Sondierungsgesprächen bereit."

dpa


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