Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Tourismus

Jagdtrophäen und Tiersouvenirs brauchen Genehmigung

Ausgestopfte Tiere sind für manche Touristen ein gefragtes Souvenir. Aber für die Einfuhr in Deutschland gelten strenge Regeln. Wer sich nicht daran hält, muss das Mitbringsel gleich abgeben. Probleme drohen schon bei Teilen von Tieren wie Zähnen oder Knochen.
Schildkröte im Gepäck? Exotische Tiere aus dem Ausland dürfen nicht ohne Genehmigung nach Deutschland eingeführt werden.

Schildkröte im Gepäck? Exotische Tiere aus dem Ausland dürfen nicht ohne Genehmigung nach Deutschland eingeführt werden.

© Jens Schierenbeck

Frankfurt/Main. Ob harmloses Souvenir oder Trophäe von der Großwildjagd: Wer Teile von Tieren oder ausgestopfte Tiere nach Deutschland einführt, braucht dafür eine Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes.

"Als Reisender ist man in der Pflicht, diese Dokumente bei der Einreise vorzulegen", erklärt Christine Straß vom Hauptzollamt in Frankfurt am Main. Freimengen gelten nur für ganz bestimmte Arten und den

persönlichen Gebrauch. Liegt keine

Bescheinigung vor, erteilt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) keine Genehmigung. Der Urlauber muss das Mitbringsel also abgeben.

Eine Ausfuhrgenehmigung sollten sich Reisende deshalb unbedingt besorgen. Denn sonst können sie bereits bei der Ausreise aus dem Urlaubsland Probleme bekommen. In Sambia in Südostafrika zum Beispiel gilt ein striktes Ausfuhrverbot für Wildtierprodukte aller Art. Nach den Erfahrungen des Auswärtigen Amtes wurden bereits Deutsche an der Grenze wegen illegalem Besitz von Wildtrophäen kurzzeitig in Haft genommen. Hinzu kommt eine Geldstrafe. Bereits harmlose Souvenirs aus Nationalparks wie Zähne oder Knochen fallen unter die Regelung.

Welche Tierarten geschützt sind, regelt weltweit das Washingtoner Artenschutzabkommen. In der EU gelten für einige Arten noch strengere Regeln. Auf die Ausfuhrgenehmigung könnten sich Reisende aber verlassen, wenn das ausstellende Land das Washingtoner Abkommen unterschrieben habe, erklärt Dietrich Jelden, Abteilungsleiter für Artenschutzvollzug beim BfN. Das heißt, die Genehmigung wird in Deutschland anerkannt. Reisende können sich auf der Webseite

www.artenschutz-online.de noch im Urlaub darüber informieren, welche Arten im jeweiligen Land geschützt sind und welche bei der Einfuhr nach Deutschland bereits beschlagnahmt wurden.

Ein wichtiger Hinweis: Nicht alles, was im Ausland und dann später in Deutschland eine Genehmigung erhält, ist auch ethisch unbedenklich. Die Genehmigungspraxis des BfN wird von Tierschützern wie der Organisation Pro Wildlife regelmäßig stark kritisiert.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Eine Vergleichsstudie zwischen Marburg und Osnabrück hat die Wirksamkeit von Karies-Präventionsprogrammen in Marburger Schulen bewiesen. Foto: dpa Kariesprophylaxe

Marburger Schüler haben die besseren Zähne

Marburg nimmt beim Kampf gegen Karies eine Vorreiterposition ein. Dies beweist eine Studie von Professor Klaus Pieper, Leiter der Abteilung Kinderzahnheilkunde der Marburger Zahnklinik. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Tourismus – Jagdtrophäen und Tiersouvenirs brauchen Genehmigung – op-marburg.de