Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Tourismus

Diese Betrugsmaschen sollte man kennen

Beim Einkaufen, Taxifahren, Geldwechseln, auf dem Markt und vor Sehenswürdigkeiten: Auf Reisen sind Touristen an vielen Orten im Visier von Betrügern. Diese sieben Abzocke-Maschen sind auf der ganzen Welt verbreitet - und lassen sich leicht verhindern.
Oft werden Touristen zu angeblichen Tempeltouren zum Spottpreis eingeladen - tatsächlich sollen sie in den Geschäften von Dritten überteuerte Souvenirs kaufen.

Oft werden Touristen zu angeblichen Tempeltouren zum Spottpreis eingeladen - tatsächlich sollen sie in den Geschäften von Dritten überteuerte Souvenirs kaufen.

© Andrea Warnecke

Berlin. Ein Tourist kennt das Land, in dem er sich befindet, oft bestenfalls aus dem Reiseführer. Er ist also ein leichtes Ziel für Betrüger und Abzocker aller Art. Welche gängigen Maschen es im Ausland gibt, erklären Reiseprofis.

Der Tempel-Trick

Besonders in Südostasien tummeln sich an beliebten Orten angebliche Touristenführer, die gar keine sind. Sie bieten den Ausflug zum nächsten Tempel oft zu einem lachhaft günstigen Preis an. Doch das Kulturprogramm ist gar nicht Zweck der Tour. Stattdessen fährt der Guide den Urlauber zu dem Geschäft eines Freundes. Dort soll der Tourist kaufen: Schmuck, Teppiche, Souvenirs. "Man wird unter Druck gesetzt und muss sehr erfahren sein, um sich dagegen wehren zu können", sagt der Reiseblogger Johannes Klaus, der unter anderem die Plattform

Travel Episodes betreibt.

Tipp: Sich auf der Straße keine Tour aufschwatzen lassen.

Der hilfsbereite Autofahrer

Ein dicht auffahrendes Auto, ein wild gestikulierender Fahrer, Lichthupe: Diese Verkehrsszene erlebte Blogger Robin Runck von

Travel-forever.de in Frankreich. "Wir haben gedacht, wir hätten einen Schaden am Auto und hätten beinahe angehalten." Allerdings kannte der erfahrene Reisende die Masche. Er warnt: "Wenn man anhält, werden schnell die Wertsachen aus dem Auto gestohlen."

Tipp: Bei aufdringlichen Autofahrern und auch bei vermutlich inszenierten Unfällen die Tür verriegeln und nicht anhalten.

Der Taxi-Festpreis

Mit dem Taxi für 20 Euro direkt ins Stadthotel? Klingt bequem. Ärgerlich nur, wenn die Fahrt eigentlich nur 10 Euro kostet. Oft scheint ein Festpreis zunächst günstiger als der Taxameterpreis. Aber gerade damit werden Touristen abgezockt. "Hier zahlt man oft das Doppelte", sagt Johannes Klaus.

Tipp: Am Flughafen eine registrierte Taxifirma wählen. In der Stadt das Taxi vom Hotel oder Restaurant rufen lassen.

Der falsche Wechselkurs

Geld auf der Straße zu wechseln, ist oft keine gute Idee. Entweder ist der verlangte Wechselkurs grob falsch oder Betrüger mischen ein paar gefälschte Scheine unter. Reiseblogger Klaus ist selbst schon in eine Falle getappt: "In Prag wurde ich um 70 Euro gebracht, weil ich nicht auf den Kurs geachtet habe. Bei einer Wechselsumme von 300 Euro." Das schmerzt.

Tipp: Geld nur bei Banken und seriösen Wechselstuben tauschen, dort bekommt man auch eine Quittung. Stets den Wechselkurs kennen und nachrechnen. Dabei können Währungsrechner-Apps helfen.

Der Kreditkartenbetrug

Wenn der Verkäufer in einem Laden die Kreditkarte beim Bezahlen in einen Hinterraum bringen will, sollten Urlauber sofort einschreiten. Denn die Karte wird dann manchmal rasch kopiert. Zu Hause wundert sich der Reisende über wundersame Abbuchungen, deren Ursprung er sich nicht erklären kann. "Von meiner Kreditkarte wurden Beträge aus Vietnam abgebucht", berichtet Klaus von einer Reise.

Tipp: Die Karte nie aus den Augen lassen. Und für den Ernstfall alle Kaufbelege aufheben. So konnte Klaus zum Beispiel belegen, dass er zum Zeitpunkt der betrügerischen Abbuchungen gar nicht in Vietnam war - sondern in Thailand. "Also wurde mir das Geld von der Versicherung der Kreditkarte zurückerstattet."

Der Taschendiebstahl

Ein globales Phänomen. Oft treten Diebe in Gruppen auf und sind gut organisiert. Manchmal bauen Diebe erst ein kleines Gespräch auf, zeigen sich hilfsbereit - und lenken damit die Aufmerksamkeit von einem Dritten ab, der zugreift. Sehr klassisch ist nach Angaben der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes auch der Rempel-Trick: Der Vordermann tut so, als würde er stolpern, bückt sich und bleibt stehen. Während das Opfer aufläuft und abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.

Tipp: Die Geldbörse nie in der hinteren Hosentasche tragen. Scheint die Situation irgendwie komisch, doppelte Vorsicht walten lassen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

150 Jahre OP




Geburtstagsgewinnspiel




Jubiläumsangebot




Sport-Tabellen




Spielerkader




Wanderserie 2016




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Radieschen haben 94 Prozent Wassergehalt und strotzen vor Vitalstoffen, unter anderem Vitamine A, B1, B2 und C sowie den Mineralstoffen Eisen, Calcium und Kalium. Foto: Inga Kjer/dpa Saisongarten

Vitamine satt bis in den frühen Winter

Die Beete in den Gärten sind weitgehend abgeerntet. Nun wird es Zeit, für den Herbst und Winter vorzusorgen. Den freien Platz kann man zur Neueinsaat nutzen. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Tourismus – Diese Betrugsmaschen sollte man kennen – op-marburg.de