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Auch Royal Caribbean plant Schiffe mit Flüssiggasantrieb

Der Prozess begann mit den Autos auf der Straße, nun erobert der Abbau von Emissionen auch die Schifffahrt. Das Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean International beabsichtigt in den kommenden Jahren, Schiffe mit Flüssiggasantrieb zu produzieren.
Das Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean International will Schiffe mit Flüssiggasantrieb bauen lassen, um den Ausstoß von Emissionen zu reduzieren. Foto: Ingo Wagner

Das Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean International will Schiffe mit Flüssiggasantrieb bauen lassen, um den Ausstoß von Emissionen zu reduzieren. Foto: Ingo Wagner

Frankfurt/Main. Auch

Royal Caribbean International plant jetzt den Betrieb von Kreuzfahrtschiffen mit Flüssiggasantrieb. Von der Meyer Werft in Turku (Finnland) will das Unternehmen zwei Schiffe für jeweils rund 5000 Passagiere bauen lassen, die mit Flüssiggas (LNG) betrieben werden.

Zudem sollen die Wasserfahrzeuge über eine Brennstoffzellentechnologie verfügen. Ziel sei es, den Ausstoß von klimaschädlichen Emissionen an Bord deutlich zu reduzieren. Die Schiffe der neuen Icon-Klasse sollen in den Jahren 2022 und 2024 in Dienst gestellt werden und seien ein Schritt auf dem Weg, "den Rauch aus unseren Schornsteinen zu nehmen", wie das Deutschland-Büro der Reedereigruppe RCL Cruises mitteilte.

Derzeit sind 25 Kreuzfahrtschiffe bei Royal Caribbean International im Einsatz. In den vergangenen Monaten hatten bereits mehrere andere Kreuzfahrtreedereien neue Schiffe mit LNG-Antrieb bestellt oder Pläne dafür bekanntgemacht, darunter Aida Cruises, Costa, MSC und Carnival.

Details zu Abmessungen und Ausstattung der Icon-Klasse-Schiffe gab Royal Caribbean noch nicht bekannt. Neben LNG soll der Schiffsantrieb auch anderen Treibstoff verbrennen können, um auch Reiserouten zu Häfen zu ermöglichen, in denen kein Flüssiggas getankt werden kann. Die Brennstoffzellentechnologie werde die Reederei im Jahr 2017 auf einem Schiff der Oasis-Klasse testen, teilte RCL mit. Größere Brennstoffzellentests seien anschließend auf neuen Schiffen der Quantum-Klasse geplant, die in den kommenden Jahren gebaut werden.

dpa


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