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Mode, Essen und Spiele: Die Trends im Herbst 2015

Stilecht mit Schnupfennase und im Nieselregen: Wer in diesem Herbst dazugehören will, setzt auf Seemannsmütze, Rollkragenpullover, einen üppigen Bart und Ingwer-Tee.
Wer bei schlechtem Wetter den Gang zum Restaurant scheut, hat eine neue Alternative: Die Berliner Start-ups Foodora oder Deliveroo bringen Essen aus dem Lieblingslokal nach Hause.

Wer bei schlechtem Wetter den Gang zum Restaurant scheut, hat eine neue Alternative: Die Berliner Start-ups Foodora oder Deliveroo bringen Essen aus dem Lieblingslokal nach Hause.

© Jens Kalaene

Berlin. Kastanien sammeln, Kürbisse aushöhlen und Drachen steigen lassen - das kann man jeden Herbst machen. Zwischen bunten Blättern und Heizungsluft gibt es 2015 aber ganz eigene Trends. Ein Überblick:

Mode: Lange trugen ihn nur Menschen mit Erkältung oder eher uncoole Zeitgenossen. Nun ist er wieder auf Laufstegen zu sehen: Der Rollkragenpulli mit besonders eng anliegendem Stoff um den Hals. Trendsetter ziehen ihn vor allem drunter - und kombinieren ihn mit Poncho, Cape oder Hemd. Wer sich damit nicht anfreunden kann, knotet sich ein kleines Dreieckstuch um den Hals - das feiert auch ein Revival. Gut dazu: Seemannsartige Mützen mit Ripp-Struktur und umgeschlagenem Saum.

Frisuren: Trendbewusste Männer setzen auf viel Haar: Zumindest kursieren derzeit mehrere Fotos von Bart-Verlängerungen im Netz - egal ob mit Echt- oder Kunsthaar. Auf dem Oberkopf findet sich indes der "Man Braid" - eine Flechtfrisur für Männer. Frauen wiederum sichtet man häufig mit dem sogenannten Half-Bun - einem halben Dutt.

Essen: Bei Wind und Schmuddelwetter haben die wenigsten Lust, vor die Tür zu gehen. Firmen wittern ein Geschäft mit der Trägheit der Hungrigen: Die Berliner Start-ups

Foodora oder

Deliveroo etwa bringen per Kurier Essen aus dem Lieblingslokal um die Ecke, bei dem man bis dato selbst vorbeigehen musste. Auch den Wochenmarkt kann man inzwischen online besuchen: Die Plattform

Bonativo verkauft Menschen in der Hauptstadt Produkte von Erzeugern aus der Region.

Trinken: Wenn es draußen kälter wird, muss man sich wieder von innen wärmen: Teehäuser interpretieren Ingwer-Tee diesen Herbst wieder neu. Ronnefeldt hat beispielsweise die Sorte "

Moringwer" ins Sortiment genommen - eine Kräuertee-Mischung aus Ingwer und Moringa-Blättern. Moringa-Bäume gelten als besonders nährstoffreich.

Make-Up: Im Sommer war man mit zart gebräunter Haut quasi automatisch schön. Im Herbst wird wieder in die Trickkiste gegriffen: Kohle erobert derzeit die Beautyabteilungen. Ob schwarze Zahnpasta oder schwarze Seife - Frauenzeitschriften feiern Aktivkohle derzeit als Schönmacher. Man darf sich nur nicht von der Farbe schrecken lassen.

Machen: Vor Nebel und Nieselregen Reißaus nehmen kann man zwar nicht - aus dunklen Räumen zu fliehen, mausert sich hingegen zum Trend. In immer mehr Städten von Berlin bis Nürnberg lassen sich Menschen bei sogenannten "

Exit Games" oder "Escape Rooms" einschließen - um spielerisch und mit Hilfe von Hinweisen wieder herauszukommen.

dpa


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