Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Ernährung

Kein allgemeingültiges Siegel für faire Produktion

Wer Lebensmittel aus fairer Arbeit kaufen möchte, muss ganz genau hinschauen. "Das eine Fairtrade-Siegel gibt es nicht", sagt Alexandra Borchard-Becker von der Verbraucher Initiative in Berlin.
Das Fairtrade-Logo kennen viele. Doch es gibt noch mehr Siegel.

Das Fairtrade-Logo kennen viele. Doch es gibt noch mehr Siegel.

© Daniel Karmann

Berlin. Das wohl bekannteste Logo ist das klassische Fairtrade-Siegel - es erinnert an ein grün-blaues Yin-und-Yang-Symbol auf schwarzem Hintergrund. Verliehen wird es nach den Kriterien der Organisation Fairtrade International. "Dabei geht es immer um soziale Aspekte und um die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen", sagt Borchard-Becker. Wichtig ist beispielsweise das Verbot von illegaler Kinderarbeit, dass die Preise für die Erzeuger über dem Weltmarktpreis liegen und dass kleine Bauern vor Ort unterstützt werden.

Ein weiteres allgemeines Siegel gibt es im Biobereich: Es heißt Ecocert Fair Trade. "Und viele Unternehmen haben ihr eigenes Siegel für faire Produkte", erklärt die Expertin. Das sind Eigenmarken wie Fairglobe von Lidl, One World von Aldi oder Hand in Hand von Rapunzel. Käufer könnten sich darauf verlassen, dass die Anforderungen dann auch erfüllt sind - die Produkte würden von unabhängigen Experten geprüft.

"Verbraucher können auch direkt bei Fairtrade-Handelsunternehmen kaufen", sagt Borchard-Becker. Diese handeln mit geprüften Produkten - und stellen sie teils auch selbst her. So gibt es beispielsweise die Händler Gepa, El Puente und DWP. Wichtig ist: Bio-Siegel stehen nicht automatisch auch für einen fairen Handel. Es gibt zwar Schnittmengen, im Zweifel heißt es aber immer: genau hinschauen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Eine Vergleichsstudie zwischen Marburg und Osnabrück hat die Wirksamkeit von Karies-Präventionsprogrammen in Marburger Schulen bewiesen. Foto: dpa Kariesprophylaxe

Marburger Schüler haben die besseren Zähne

Marburg nimmt beim Kampf gegen Karies eine Vorreiterposition ein. Dies beweist eine Studie von Professor Klaus Pieper, Leiter der Abteilung Kinderzahnheilkunde der Marburger Zahnklinik. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Ernährung – Kein allgemeingültiges Siegel für faire Produktion – op-marburg.de