Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Wohnen

Wohnwerterhöhende Merkmale dürfen abgenutzt sein

Repräsentative Merkmale erhöhen den Wert einer Immobilie. Auch mit Gebrauchsspuren helfen sie Vermietern bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Historische Möbel wie Schränke oder Kronleuchter sind ein mietwerterhöhendes Merkmal - auch wenn sie über die Jahre schon etwas abgenutzt wurden.

Historische Möbel wie Schränke oder Kronleuchter sind ein mietwerterhöhendes Merkmal - auch wenn sie über die Jahre schon etwas abgenutzt wurden.

© Jens Wolf

Berlin. Repräsentative Merkmale wie Spiegel, Stuck oder Kronleuchter steigern den Wert einer Wohnung. Vermieter können sie als Orientierungshilfe für eine Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete nutzen. Auch wenn die alte Pracht ein wenig schäbig ist.

Dies befand das Amtsgericht Charlottenburg (Az.: 210 C 42/15), wie die Zeitschrift "Das Grundeigentum" (Heft 16/2015) berichtet. Die Abnutzungserscheinungen dürfen allerdings nicht über übliche Gebrauchsspuren hinausgehen.

Im konkreten Fall verlangte ein Vermieter für eine Zweizimmerwohnung eine Mieterhöhung von 36,91 Euro pro Monat. Insgesamt sollte der Mieter 367,53 Euro pro Monat zahlen. Der Vermieter begründete sein Verlangen unter anderem mit dem repräsentativen Eingangsbereich des Hauses: Dieser war mit Treppenstufen aus Marmor, einem Spiegel, einem Kronleuchter, Stuck und Sisalbelag ausgestattet. Außerdem sei eine Abstellkammer vorhanden, die den Wohnwert erhöht.

Der Mieter hingegen führte an, dass das Treppenhaus und der Eingangsbereich starke Abnutzungsspuren aufweisen. Die Wohnung habe keinen Balkon, und Wasserleitungen seien über Putz verlegt. Außerdem fehle durch eigene Umbaumaßnahmen in der Wohnung die im Mietvertrag aufgeführte Kammer, demnach sei die Wohnung kleiner als angegeben.

Nach Auffassung der Richter ist das Mieterhöhungsverlangen begründet. Denn in der Gesamtwertung stehen Abnutzungserscheinungen dem wohnwerterhöhenden Merkmal repräsentativ oder hochwertig saniert nicht entgegen. Auch die Kammer zähle als wohnwerterhöhendes Merkmal, denn der Mieter hat diese durch eigene Umbaumaßnahmen entfernt.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Wohnen – Wohnwerterhöhende Merkmale dürfen abgenutzt sein – op-marburg.de