Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Wohnen

Unwahre Behauptungen über Vermieter rechtfertigen Kündigung

Nicht immer sind Mieter und Vermieter einer Meinung. In Streitfällen sollten allerdings gewisse Regeln eingehalten werden. Denn wer über seinen Vermieter zum Beispiel falsche Anschuldigungen verbreitet, lebt riskant.
Kündigung möglich: Wenn Mieter gegenüber Dritten über ihren Vermieter unwahre Behauptungen über den Vermieter verbreiten, ist das ein Vertrauensbruch. Foto: Kai Remmers

Kündigung möglich: Wenn Mieter gegenüber Dritten über ihren Vermieter unwahre Behauptungen über den Vermieter verbreiten, ist das ein Vertrauensbruch. Foto: Kai Remmers

München (dpa/tmn) - Falsche Beschuldigungen können ein Grund für eine Wohnungskündigung sein. Denn wenn Mieter gegenüber Dritten über ihren Vermieter unwahre Behauptungen verbreiten, ist das ein Vertrauensbruch.

In schweren Fällen ist dem Vermieter eine Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht mehr zumutbar, befand das Amtsgericht München (Az.: 412 C 29251/14), wie der Mieterverein München mitteilt.

In dem verhandelten Fall hatte eine Mieterin sich gegenüber weiteren Mietern im Haus abfällig über den Vermieter geäußert. Sie soll behauptet haben, er sei geldgierig, zocke Mieter ab und hätte sie sexuell belästigt. Als der Vermieter von diesen Anschuldigungen erfuhr, kündigte er der Mieterin fristlos. Die Mieterin erklärte allerdings, die Äußerungen nicht gemacht zu haben, und so landete der Fall vor Gericht.

Nach der Zeugenvernehmung gaben die Richter dem Vermieter Recht. Die Nachbarn der Mieterin hätten die Vorwürfe bestätigt, erklärten sie zur Begründung. Zudem hätten die Zeugen ausgesagt, dass die Mieterin versucht habe, ihre Nachbarn dazu zu bringen, sich mit dem Vermieter wegen einer Betriebskostenabrechnung zu streiten, ohne dass diese dies selbst wollten.

Diese Anschuldigungen der Mieterin sind nach Ansicht des Gerichtes derart massiv, dass dem Vermieter die Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann.

Der Vermieter habe die Mieterin nicht provoziert oder sich sonst falsch verhalten. Die Mieterin habe völlig ohne Anlass die falschen Behauptungen gegenüber den Mitmietern aufgestellt. Die Behauptungen seien geeignet, die Ehre des Vermieters nachhaltig zu beschädigen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Wohnen – Unwahre Behauptungen über Vermieter rechtfertigen Kündigung – op-marburg.de