Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Wohnen

Blumenkästen und Co.: Das dürfen Mieter auf dem Balkon

Mieter haben grundsätzlich das Recht, Blumentöpfe oder -kästen an ihren Balkonen anzubringen. Klauseln im Mietvertrag, die das grundsätzlich verbieten, sind unzulässig.
Blumen und Möbel machen einen Balkon so richtig gemütlich. Mieter müssen sich dabei aber an ein paar Regeln halten.

Blumen und Möbel machen einen Balkon so richtig gemütlich. Mieter müssen sich dabei aber an ein paar Regeln halten.

© Britta Pedersen

Recklinghausen. Darauf weist der Mieterschutzbund in Recklinghausen hin.

Blumenkästen müssen so angebracht werden, dass sie keine Gefahr für andere darstellen, also beispielsweise bei stärkerem Wind nicht herabfallen. Wird der Blumenkasten doch vom Balkon geweht, ist der Mieter schadenersatzpflichtig, wenn Personen verletzt oder Sachen beschädigt werden.

Beim Gießen muss darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht auf den darunterliegenden Balkon oder die Terrasse tropft und andere Mieter beeinträchtigt. Rankpflanzen wie Efeu oder Clematis, die Spuren an der Fassade hinterlassen können, sind nicht ohne weiteres zulässig. Hier sollten Mieter besser Rücksprache mit dem Vermieter halten. Falls die Pflanzen bereits über das Balkongeländer wachsen und dadurch verstärkt Blätter und Blüten auf andere Balkone fallen, muss das Grün gegebenenfalls zurückgeschnitten werden.

Sonnenschirme, Tische und Stühle dürfen selbstverständlich auf dem Balkon aufgestellt werden. Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass dies zu den Rechten des Mieters gehört (Az.: WuM 2007, 681). Auch die optische Gestaltung der Blumenkübel und der Balkonkästen ist im Prinzip frei wählbar, allerdings nur solange der Gesamteindruck nicht empfindlich gestört wird.

Regale oder Haken dürfen auch auf dem Balkon angebracht werden. Denn Bohr- und Dübellöcher sind dort genauso erlaubt wie in der Wohnung. Bei größeren Maßnahmen wie zum Beispiel einer Markise, sollten Mieter aber erst den Vermieter um Erlaubnis fragen. Denn das kann unter Umständen als bauliche Veränderung gelten.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Eine Vergleichsstudie zwischen Marburg und Osnabrück hat die Wirksamkeit von Karies-Präventionsprogrammen in Marburger Schulen bewiesen. Foto: dpa Kariesprophylaxe

Marburger Schüler haben die besseren Zähne

Marburg nimmt beim Kampf gegen Karies eine Vorreiterposition ein. Dies beweist eine Studie von Professor Klaus Pieper, Leiter der Abteilung Kinderzahnheilkunde der Marburger Zahnklinik. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Wohnen – Blumenkästen und Co.: Das dürfen Mieter auf dem Balkon – op-marburg.de