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Autofahrer-Fragen: Was ist das Leistungsgewicht?

Der Name verrät vielen, worum es in etwa geht: Das Leistungsgewicht gibt einen Hinweis darauf, wie schnell ein Auto beschleunigen kann. Wie es sich zusammensetzt und worauf es beim Leistungsgewicht noch ankommt, erklärt der Tüv Nord.
Wie schnell ein Auto beschleunigen kann, verrät das sogenannte Leistungsgewicht.

Wie schnell ein Auto beschleunigen kann, verrät das sogenannte Leistungsgewicht.

© Daniel Reinhardt

Essen. Im Motorsport spielt das Thema Beschleunigung naturgemäß eine entscheidende Rolle. Doch auch beim Pkw legen viele Autofahrer Wert auf ein sportliches Fahrzeug, solange der Spritverbrauch nicht allzu hoch ist.

Wie schnell ein Auto beschleunigen kann, hängt auch vom sogenannten Leistungsgewicht ab, teilt der Tüv Nord mit. Je niedriger das Leistungsgewicht, desto größer in der Regel die Beschleunigung. Es lässt sich anhand der Motorstärke und des Gewichts errechnen. Beide Kennzahlen stehen in einem Verhältnis zueinander und können mithilfe einer einfachen Formel als sogenanntes Leistungsgewicht dargestellt werden.

Dabei wird das Gewicht des Fahrzeugs durch die Motorleistung geteilt, wobei sich rechnerisch eine Größe in Kilogramm pro Kilowatt respektive PS Motorleistung ergibt. Ein Formel-1-Rennwagen mit einem Leergewicht von 650 Kilogramm und einem 650 PS starken Aggregat kommt zum Beispiel auf ein extrem niedriges Leistungsgewicht von einem Kilogramm pro PS Motorleistung. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Pkw mit einem Gewicht von 1400 Kilogramm und einer Motorleistung von 100 PS kommt auf ein Leistungsgewicht von 14.

Eine gepanzerte Regierungs-Limousine kann dagegen aufgrund der schweren, auf maximale Sicherheit ausgelegten Karosserie ein Leistungsgewicht von 20 haben. Autohersteller streben ein möglichst geringes Leistungsgewicht an, weil sich dieser Kennwert günstig auf den Energieverbrauch auswirkt und sich das Fahrzeug dank der besseren Beschleunigung auch sportlicher bewegen lässt.

dpa


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