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Verkehr

So klein, so groß - Premieren auf dem Pariser Autosalon

Es ist wieder soweit: In Paris steht mit dem Autosalon (Publikumstage: 4. bis 19. Oktober) das Highlight des Autojahres an. Die im Wechsel mit der IAA in Frankfurt stattfindende Messe hält dieses Mal vor allem Kleinwagen- und SUV-Premieren bereit.
Auflage Nummer zwei: Hyundai kommt mit dem Kleinwagen i20 in Neuauflage nach Paris.

Auflage Nummer zwei: Hyundai kommt mit dem Kleinwagen i20 in Neuauflage nach Paris.

© Hyundai

Paris. Neuheiten in allen Klassen werden auch dieses Mal in Paris wieder zu sehen sein - sonst wäre der

Autosalon an der Porte de Versailles nicht eine der größten Automessen der Welt. Doch ein Trend ist nach allem, was bislang bekannt ist oder zumindest spekuliert wird, bereits abzulesen: Die Mittelklasse wird zerrieben. Auch Fahrzeuge der Kompaktklasse spielen bei dem Autoreigen in der französischen Hauptstadt dieses Mal nur eine untergeordnete Rolle. Es sei denn, es handelt sich um SUVs.

 

"Das Mittelklassesegment verliert seit Jahren", sagt Prof. Stefan Bratzel, Autoexperte von der Hochschule Bergisch Gladbach. Anders das Kleinwagensegment und die immer weiter ausfransende Klasse der SUVs. "Der Trend hat sich verstärkt, Kleinwagen werden stärker."

Aber natürlich ist die Mittelklasse nicht tot. VW zum Beispiel zeigt beim Automobilistenspektakel an der Seine noch einmal den bereits Anfang Juli enthüllten und in allen technischen Details besprochenen VW Passat, offiziell eine Publikumspremiere. Mercedes überträgt das Konzept des schnittigen Kombis vom CLS Shooting Brake auf den eine Klasse tiefer angesiedelten CLA. Und Jaguar betritt das Segment mit dem XE - eine klassische Limousine - sogar zum ersten Mal.

Augenfällig ist vor allem aber die Masse an Kleinwagen-Premieren: Opel reist mit der fünften Generation des Corsa an, Skoda wird den neuen Fabia mit klareren Kanten und breiteren Schultern bewerben. Und der Mini wird erstmals als Fünftürer vorgestellt. Aus Korea hat sich Hyundai mit der zweiten Generation des i20 angekündigt. Und Honda wird wohl die Neuauflage des Jazz vorstellen.

Die Liste der SUV, von denen bislang die Rede war, ist auch nicht gerade kurz. Zu den wichtigsten Premieren zählt der erneuerte Volvo XC90. Das SUV-Flaggschiff der schwedischen Marke wird mit einer Reihe neuer Assistenzsysteme ausgestattet - darunter eines, das beim Linksabbiegen automatisch bremst, wenn entgegenkommende Fahrzeuge den Richtungswechsel behindern. Aus den USA importiert Ford den dort sehr erfolgreichen Edge nach Europa.

Dass sich unter dem Sammelbegriff SUV mittlerweile immer mehr kleine Varianten tummeln, zeigt sich bei der Weltpremiere des Fiat 500X, den die italienische Marke auf der Plattform des Jeep Renegade auflegen will. Kia bestätigt für Paris die dritte Generation des Sorento. Honda wird wahrscheinlich mit dem Klein-SUV HR-V vorfahren und Lexus mit dem NX, ein erstes Kompakt-SUV der Marke, das als Hybrid startet. Suzuki legt wieder einen Vitara auf.

Selbst ihren Tuning-Varianten, Sportmodellen und schnittigen Frischluftautos schenken die Hersteller gemessen an den vorläufigen Premierenzahlen mehr Raum als Van, Kompaktklassemodell oder Mittelklasselimousine. Immerhin hat VW auch den Golf in der Allroad-Variante für den Offroad-Einsatz dabei, Ford bringt den Van S-Max in dritter Generation und frischt die C-Max-Baureihe auf. Und es gibt ein paar Facelifts: vom Peugeot 508 bis zum Audi A6, der mit effizienteren Antrieben, Matrix-LED und leichten Karosserieretuschen kommen wird. Doch das war es dann im Grunde auch schon - einige wohl zu erwartende Überraschungen ausgenommen.

Doch die Sportmodelle und die im Vergleich zur schnöden Mittelklasselimousine ebenfalls eher exzentrischen Frischluftautos scheinen in der Überzahl: Ford zeigt nach dessen Premiere in Goodwood noch einmal den Focus ST mit rund 185 PS starkem Diesel, Peugeot den 208 GTI. Noch in die Abteilung Gerüchteküche gehören der Renault Mégane RS und die AMG-Versionen von Mercedes B- und C-Klasse.

Zu den offenen Autos, die in Paris erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, zählen der Aston Martin V12 Vantage S Roadster, der Alfa 4C Spider und das BMW 2er Cabrio, wenn auch dieses Auto noch nicht offiziell bestätigt ist. Audi und Mazda präsentieren die Neuauflagen von TT Roadster und MX-5.

dpa


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