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Verkehr

Sicherheit im Straßenverkehr früh üben

Kinder werden überdurchschnittlich häufig als Fußgänger in Verkehrsunfälle verwickelt. Das geht aus einer aktuelle Studie hervor. Das Risiko lässt sich durch frühes Training aber minimieren.
Auf dem Schulweg lauern für Kinder viele Gefahren. Foto: Mascha Brichta

Auf dem Schulweg lauern für Kinder viele Gefahren. Foto: Mascha Brichta

Berlin. Damit Kinder zu sicheren Fußgängern werden, sollten Eltern sie möglichst nicht täglich zur Schule fahren. Besser ist es, den Schulweg mit den Kindern frühzeitig gemeinsam zu laufen und so die sicherste Route zu entdecken, rät der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Hintergrund ist eine

aktuelle Studie zur Verkehrssicherheit von Fußgängern in Städten. Das Ergebnis: Kinder werden als Fußgänger besonders häufig in Unfälle verwickelt.

 

Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) rät Eltern, ihren Kindern einige grundlegende Regeln beizubringen. Dazu gehört, nur an der Hausseite der Gehwege laufen und nicht am Straßenrand. Straßen sollten ausschließlich an Ampeln, Zebrastreifen und Verkehrsinseln überquert werden. An Ampeln muss auch auf abbiegende Fahrzeuge geachtet werden. Auch ganz wichtig: Früh genug losgehen, um Hektik auf dem Schulweg zu vermeiden. Ob ein Kind die Verkehrsregeln sicher beherrscht, können Eltern auch kontrollieren, indem sie hinterhergehen. So können Unsicherheiten entdeckt werden.

"Ein Großteil der Unfälle mit Fußgängern geschieht beim Queren von Straßen", sagt VCD-Sprecherin Anja Smetanin. Häufig sind schlechte Sicht durch zugeparkte Fahrbahnränder oder zu hohe Geschwindigkeit der Autofahrer die Ursache. Deswegen sei es wichtig, aufmerksam zu sein und die Straße nur an gut einsehbaren Stellen zu überqueren.

Tritt ein Fußgänger unerwartet auf die Straße, braucht ein Autofahrer bei Tempo 50 doppelt so lange, um anzuhalten, als mit Tempo 30. Fußgänger sollten außerdem mit wachen Sinnen im Straßenverkehr unterwegs sein. Zwar spricht sich der VCD nicht explizit gegen Kopfhörer zum Musikhören aus, empfiehlt zur Sicherheit aber, die Ohren auf der Straße frei zu lassen.

dpa


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