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Navi, Radio, Parkhilfe: So nützt das Smartphone Autofahrern

Das Smartphone ist für viele Menschen unverzichtbar - nicht nur zum Telefonieren. Autofahrern kann der Minicomputer in der Hosentasche den Alltag enorm erleichtern: Es ersetzt Navi, Autoradio - und manchmal sogar die Geldbörse.
Das Smartphone als Wegweiser: So werden auch in Autos ohne fest eingebautes Navigationsgerät gedruckte Straßenkarten überflüssig.

Das Smartphone als Wegweiser: So werden auch in Autos ohne fest eingebautes Navigationsgerät gedruckte Straßenkarten überflüssig.

© Mascha Brichta

Berlin. Smartphones können Autofahrern das Leben leichter machen. Ob als Navigator, als Unterhalter oder Parkhelfer - die Verbindung zwischen Smartphone und Auto ist vielseitig.

 

Navigieren: Viele Smartphones werden bereits mit Karten-Apps ausgeliefert, die auch navigieren können. "Die Kartendienste von Google, Apple oder auch für Windows Phone sind schon ziemlich ausgefeilt und bieten teilweise sehr gute Online-Verkehrsinfos", sagt Axel Kossel vom Computermagazin "c't". Allerdings haben die Apps den Nachteil, dass das Kartenmaterial nur online zur Verfügung steht. Daher sei eine Internetverbindung notwendig. "Im Ausland wird das Datenroaming ganz schnell ziemlich teuer."

 

Schon günstige Apps zu Preisen zwischen einem und acht Euro oder sogar komplett kostenlose stellen Kartenmaterial auch offline zur Verfügung. "Zumindest in Deutschland ist das meist zuverlässiges Material, mit dem man allenfalls mal in eine Einbahnstraße gelotst wird", sagt Kossel. Ein Problem, dass sich bei teureren Programmen von spezialisierten App-Entwicklern oder großen Navigationsanbietern fast nie ergebe - die können aber auch bis zu 80 Euro kosten. Dafür bekomme man zwar auch portable Navigationsgeräte, doch deren Kauf lohne sich kaum noch: "Die Handys haben meist ein besseres Display, eine höhere Rechenleistung und mehr Auswahl bei den Halterungen."

 

Geld sparen: Seit September 2013 müssen Tankstellen ihre Spritpreise an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe melden. Autofahrer mit Smartphone können sich das zunutze machen, indem sie sich per App zur günstigsten Tankstelle in der Nähe lotsen lassen. Die Markttransparenzstelle hat mehr als

30 Dienste zugelassen und listet alle im Netz auf. 16 davon stellen Apps fürs Smartphone bereit, meist für Android- und Apple-Telefone, nur eine Software ist auch für Windows-Telefone verfügbar.

 

 

Musik hören: Für viele Nutzer ersetzt das Smartphone den MP3-Player. Da liegt es nahe, es auch im Wagen zu nutzen - viele Autoradios sind dafür inzwischen vorbereitet. Das geht kabelgebunden über USB, über die spezielle iPhone-Schnittstelle oder drahtlos per Bluetooth. "Bluetooth ist aber nicht gleich Bluetooth", sagt Axel Kossel. "Manche Autoradios beherrschen nur das Telefonieren per Freisprecheinrichtung." Damit man auch Musik hören kann, sei das Bluetooth-Profil A2DP notwendig. Geräte, die das beherrschen, gebe es schon für um die 100 Euro im Handel.

 

 

Staus vermeiden: Wer nicht per Smartphone navigieren will, kann es zumindest als Staumelder verwenden. Dafür gebe es eine Vielzahl von Möglichkeiten, sagt Johannes Weicksel vom IT-Verband Bitkom. "Neben den klassischen Anbietern von Navis bieten auch Kartendienste und Automobilclubs Apps an, die über die Verkehrslage informieren." Damit könne man sich zumindest vor der Fahrt bei der Routenplanung über etwaige Stauschwerpunkte auf der Route informieren.

 

 

Parken: Apps können auch bei der Parkplatzsuche helfen. Neben Programmen, die darüber informieren, wo gerade öffentliche Parkplätze zur Verfügung stehen, gibt es inzwischen sogar solche, mit denen zusätzlicher Parkraum nutzbar gemacht wird. "Über diese Parkplatz-Sharing-Dienste können Privatleute ihren eigenen Parkplatz untervermieten und ein wenig Geld hinzuverdienen", sagt Weicksel.

 

Und auch die Parkgebühr lässt sich per Handy bezahlen. Dazu braucht man vielfach nicht mal ein Smartphone, weil sich die Parkgebühr per SMS entrichten lässt, erklärt Weicksel. "Die Städte in denen das möglich ist, werden immer mehr", sagt er. Die Seite mobil-parken.de gibt einen Überblick über die Anbieter.

dpa


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