Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Verkehr

In Paris beginnt die Zukunft des Autos

Die Autohersteller zeigen auf dem Pariser Salon den Weg in eine bessere Zukunft und wollen der intelligenten Elektromobilität doch noch zum Durchbruch verhelfen. Bis der kommt, geht es weiter wie bisher - mit smarten Kleinwagen sowie SUV, SUV und noch mal SUV.
Tschechische Premiere: Das erste große SUV von Skoda hört auf den Namen Kodiaq. Foto: Thomas Geiger

Tschechische Premiere: Das erste große SUV von Skoda hört auf den Namen Kodiaq. Foto: Thomas Geiger

Paris. So engagiert wie nie zuvor setzen die Hersteller in diesem Jahr auf dem

Pariser Salon (1. bis 16. Oktober) auf saubere Antriebe und intelligente Mobilitätskonzepte. Sie wollen dafür das Elektroauto aus der Nische holen.

"Die automobile Welt steht am Anfang einer neuen Ära", fasst VW-Chef Mattias Müller die Stimmungslage in Paris zusammen. Und sein Daimler-Kollege Dieter Zetsche pflichtet ihm bei. "Wir legen jetzt den Schalter um", verbreitet er eine Aufbruchstimmung, die ankommt: "Mit Paris gewinnt der Zeitenwechsel in der Autoindustrie Gestalt", kommentiert Automobilwirtschaftler Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen.

Solch große Reden sind nicht neu. Aber dass den Worten jetzt auch Taten folgen, hat es so noch nicht gegeben: Denn Müller und Zetsche lassen beide zwei Autos auf die Bühne rollen, die für diese neue Ära stehen - den VW I.D., der zum Käfer des Elektrozeitalters werden soll, und den Generation EQ, mit dem Mercedes eine Familie von mindestens zehn E-Fahrzeugen bis 2025 und gleich noch eine eigene Marke für Fahrzeuge, Services und Mobilitätsangebote begründet.

Zwar brauchen beide Hersteller noch ein wenig Zeit, bis ihre Visionen Wirklichkeit werden. Doch sie haben die Brückentechnologie bereits auf der Straße: Nicht umsonst schickt Zetsche in Paris die nächste Generation des elektrischen Smart auf die Bühne. Und VW verspricht zum Jahreswechsel einen E-Golf mit 300 Kilometern Reichweite sowie allein im nächsten Jahr im ganzen Konzern 17 neue Plug-in-Hybride, unter denen der Porsche Panamera in Paris den Anfang macht.

Während VW und Mercedes noch von der elektrischen Zukunft reden, hat sie bei anderen Herstellern allerdings schon begonnen. Denn Renault kontert auf die Ankündigungen aus Deutschland mit einem Update für den bereits seit Jahren verkauften Zoe, der nun auf eine elektrische Reichweite von 400 Kilometern kommt. Und bei Opel dreht sich alles um den Ampera-e, der im Mai mit 500 Kilometern einen Reichweitenrekord diesseits der Tesla-Modelle verspricht.

Nicht nur die Reichweiten werden größer, auch die Absatzprognosen bekommen eine neue Dimension: VW-Chef Müller redet über eine Million Elektroautos ab dem Jahr 2025 und Daimler-Chef Zetsche traut den Stromern dann einen Verkaufsanteil von 15 bis 20 Prozent zu.

Das sind imposante Zahlen. Aber selbst wenn es tatsächlich so weit kommt, werden dann noch Millionen konventioneller Autos verkauft. Und wen man so durch die Messehallen geht, werden das wohl vor allem Geländewagen sein. Denn in keinem anderen Segment gibt es so viele Neuheiten wie bei den SUV: Dabei reicht die Palette vom Land Rover Discovery und den neuen Audi Q5 in der Oberliga über Massenmodelle wie den Skoda Kodiaq und das französische Doppel aus Peugeot 3008 und 5008 bis hin zu aufgebockten Kleinwagen wie dem Suzuki Ignis mit Allradantrieb oder dem Opel Karl Rocks, der nur die Offroad-Optik übernimmt. Und selbst wer wie BMW schon fünf Geländewagen im Programm hat, experimentiert in dieser Nische weiter. Nicht umsonst zeigen die Bayern in Paris den X2, der ohne die übliche Überzeichnung einer Designstudie schon in ein, zwei Jahren in Serie gehen könnte.

Neben den SUV und den Stromern sind es in diesem Jahr vor allem die Stadtflitzer, die in Paris um Aufmerksamkeit buhlen. Während sich das Angebot an neuen Sport- und Traumwagen im Wesentlichen auf den Mercedes GT Roadster und eine elektrische GT-Vision von Renault reduziert, feiern die Zwerge an der Seine einen bunte Aufstand: Es gibt einen neuen Citroën C3 mit innovativem Karosseriekonzept, einen ungewöhnlich noblen Kia Rio, einen betont frechen Nissan Micra und eine Liga darüber einen Hyundai i30, der sich mehr denn je mit dem VW Golf anlegen will.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Verkehr – In Paris beginnt die Zukunft des Autos – op-marburg.de