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Aston Martin und Red Bull: Formel-1-Technik für die Straße

Schnell, schneller, am schnellsten. Unterstützt vom Rennstall Red Bull will Aston Martin jetzt einen Sportwagen mit einer Spitzengeschwindigkeit über 350 km/h auf die Straße bringen. Dabei wird viel Formel-1-Technik zum Einsatz kommen.
Rennwagen für die Straße: Zusammen mit dem Rennstall Red Bull hat Aston Martin den AM RB 001 enthüllt, der ab 2018 als Kleinserie starten soll und über 350 km/h schnell sein könnte. Foto: Aston Martin

Rennwagen für die Straße: Zusammen mit dem Rennstall Red Bull hat Aston Martin den AM RB 001 enthüllt, der ab 2018 als Kleinserie starten soll und über 350 km/h schnell sein könnte. Foto: Aston Martin

Gaydon. Einen exklusiven Sportwagen mit Formel-1-Technik haben Aston Martin und der Rennstall Red Bull jetzt angekündigt. Dieser AM RB 001 wurde gerade am Stammsitz des britischen Herstellers enthüllt.

Der AM RB 001 soll 2018 als Kleinserie starten. Die genaue Stückzahl wurde noch nicht genannt. Sie soll allerdings nicht über 150 Autos liegen - alle Prototypen sowie eine Flotte von 25 Rundstreckenrennern ohne Straßenzulassung eingeschlossen. Auch um den exakten Preis machen die Briten noch ein Geheimnis. Doch ein Unternehmenssprecher taxierte den flachen Zweisitzer mit Karbon-Chassis auf zwei bis drei Millionen Pfund, umgerechnet bis zu 4,3 Millionen Euro.

Als Motor dient laut Aston Martin ein neu entwickelter V12 ohne Lader. Zwar gibt es noch keine Leistungsangaben. Doch weil Rennwagen-Konstrukteur Adrian Newey mit einem PS pro Kilo kalkuliert, müsste der Wagen trotz extremer Leichtbauweise auf mindestens 735 kW/1000 PS kommen und damit ein Spitzentempo von deutlich mehr als 350 km/h erreichen. Dank der aerodynamisch optimierten Form und eines ausgeklügelten Unterbodens erzeuge das Coupé so viel Abtrieb, dass ungeahnte Kurvengeschwindigkeiten möglich würden, sagen die Partner.

dpa


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