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Migration

Zwei Drittel in Hessen wollen Obergrenze für Flüchtlinge

Die Hessen begegnen der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung mit großer Skepsis. Anders als die Kanzlerin wollen fast 70 Prozent ein Limit. Polarisiert sind die Hessen bei der Frage, ob das Bundesland weitere Flüchtlinge aufnehmen soll.
Auf Feldbetten schlafen Flüchtlinge.

Auf Feldbetten schlafen Flüchtlinge.

© Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Mehr als zwei Drittel der Hessen wollen den Zuzug von Flüchtlingen beschränken. 68 Prozent fänden es gut, wenn die Politik in Deutschland eine Obergrenze festlegen würde. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Hessischen Rundfunks hervor, die von Infratest dimap organisiert wurde.

Den Optimismus von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass Deutschland die Aufnahme der großen Zahl von Flüchtlingen schafft, teilt nur eine Minderheit: 44 Prozent sind im "Hessentrend" Merkels Ansicht, 53 Prozent glauben nicht daran.

Auf die Frage, ob Hessen weitere Flüchtlinge aufnehmen soll, ist die Haltung zweigeteilt: 47 Prozent sind dafür, 46 Prozent dagegen. Am höchsten ist die Zustimmung bei den Anhängern der Grünen mit 77 Prozent, gefolgt von den Wählern der FDP mit 67 und den Linken-Anhängern mit 64 Prozent. SPD- und CDU-Anhänger befürworten mit 54 beziehungsweise 53 Prozent eine weitere Aufnahme. Am geringsten ist der Anteil bei den Wählern der Alternative für Deutschland (AfD) mit 11 Prozent.

Polarisiert sind Menschen auch bei der Frage, wie Hessen die Flüchtlingssituation managt. 40 Prozent sind der Ansicht, das Land habe die Lage gut im Griff. Vier Prozent meinen sogar "sehr gut". 38 Prozent sprechen dagegen von "weniger gut", 14 Prozent glauben, dass die Regierung und Verwaltung die Situation "gar nicht" im Griff haben.

dpa


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