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Migration

Weniger Flüchtlinge: Kapazitäten bei Erstaufnahme reduziert

Derzeit kommen in einem Monat weniger Flüchtlinge nach Hessen als 2015 noch an nur einem Tag. Das bedeutet, dass deutlich weniger Plätze in den Unterkünften nötig sind. Das Land hat nun nachjustiert.

Wiesbaden. Weil inzwischen deutlich weniger Flüchtlinge kommen als noch im vergangenen Jahr, hat Hessen seine Kapazitäten in den Erstaufnahmeeinrichtungen weiter reduziert. Künftig soll es 11 statt bislang 19 aktive Standorte geben, wie das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das sind 6000 Plätze weniger als zuvor. Aufgegeben werden unter anderem die Erstaufnahmeeinrichtungen in Kronberg am Taunus (Ausbildungszentrum der Deutschen Bank) und in Hessisch Lichtenau (Thermohallen Firma Much) im Norden des Landes.

Sechs weitere Gebäude mit rund 6000 Plätzen bleiben als "passive" Reserve bestehen und können rasch in Betrieb genommen werden, falls die Flüchtlingszahlen wieder steigen. Zuletzt hatte es laut Ministerium 20 solcher Reserve-Standorte gegeben. Ende August lebten rund 6100 Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen.

Bereits im April dieses Jahres hatte das Land seine Kapazitäten deutlich gesenkt und damit rund 25 Millionen Euro im Monat einsparen können, wie eine Ministeriumssprecherin erklärte. "Mit der neuen Stufe des Konzeptes gehen wir von Einsparungen in einer Größenordnung von weiteren etwa sieben Millionen Euro monatlich aus." Dies sei jedoch noch abhängig von Verhandlungen und Kündigungsfristen.

Zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 seien mit Werten von über 1300 weit mehr Asylsuchende an einem Tag nach Hessen gekommen als derzeit in einem Monat, erklärte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). "Die Anpassung darf uns jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die aktuelle internationale Flüchtlingslage nach wie vor hoch brisant und nicht prognostizierbar ist."

dpa


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