Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Tarife

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Beschäftigte machen Druck

Vor der zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst beklagen die Gewerkschaften mangelnde Wertschätzung der Arbeitgeber. Sie fordern sechs Prozent mehr Geld. In Hessen legten einige hundert Beschäftigte die Arbeit nieder.
Das Logo der Gewerkschaft Verdi.

Das Logo der Gewerkschaft Verdi.

© Patrick Seeger/Archiv

Fulda/Frankfurt. Hessenweit sind mehrere Hundert Beschäftigte des öffentlichen Dienstes am Mittwoch in einen  Warnstreik getreten. Der Schwerpunkt lag in Osthessen. Betroffen waren unter anderem Kindertagesstätten in Bad Orb (Main-Kinzig-Kreis) und die Bundesagentur für Arbeit in Fulda. In Frankfurt streikten der Verdi-Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und das Frankfurter Netzwerk der sozialen Arbeit vor dem Sozialdezernat. Nach Verdi-Angaben versammelten sich 150 bis 180 Teilnehmer. Hintergrund für die Proteste sind die derzeit laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst auf Bundesebene.

Die Streikenden forderten von den Arbeitgebern mehr Bewegung bei den laufenden Tarifverhandlungen. "Wertschätzung sieht anders aus", kritisierte Siegfried Damm, stellvertretender Vorsitzender der dbb Bundestarifkommission, bei der zentralen Kundgebung in Fulda. Dabei versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben knapp 300 Teilnehmer. Statt sich mit den Leistungen der Beschäftigten und den Notwendigkeiten eines funktionierenden öffentlichen Dienstes auseinanderzusetzen, blieben die Arbeitgeber bei ihrem Mantra, es gebe keinen Nachholbedarf, sagte Damm.

Die Gewerkschaften hatten Mitarbeiter von Kommunalverwaltungen sowie der Bundesagentur für Arbeit und Erzieher zu dem Ausstand aufgerufen. Allein von den dbb-Mitgliedern beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben etwa 1000 Beschäftigte an dem Aktionstag, darunter auch Beamte in ihrer Freizeit.

Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TVöD) sind bundesweit knapp zwei Millionen Beschäftigte betroffen, davon rund 165 000 in Hessen. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie eine Erhöhung der Auszubildenden- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich. Die nächste Verhandlungsrunde soll am kommenden Montag in Potsdam starten. Die erste Runde war am 21. März ohne Annäherung zu Ende gegangen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Tarife – Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Beschäftigte machen Druck – op-marburg.de