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Wahlen

Wahlmarathon in Hessen: In mehreren Kommunen geht es in neue Runde

Zehntausende Menschen vor allem in Mittelhessen haben am Sonntag ihre neuen Rathauschefs gewählt. In Marburg, Gießen und Wetzlar standen die Oberbürgermeisterwahlen an, außerdem in Bad Homburg im Taunus.
In zahlreichen hessischen Kommunen wurde am Sonntag gewählt.

In zahlreichen hessischen Kommunen wurde am Sonntag gewählt.

© Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. In den Mittelhessen-Kommunen Wettenberg, Buseck, Grünberg sowie in Limburg an der Lahn wurden die Bürgermeister gewählt. Auch in Kelkheim ging es an die Urnen. In einigen Kommunen müssen aber die Entscheidungen auf die Stichwahlen am 28. Juni vertagt werden.

Alles beim Alten bleibt es in Gießen: Die Sozialdemokratin Dietlind Grabe-Bolz kann eine zweite Amtszeit Oberbürgermeisterin in der mittelhessischen Uni-Stadt bleiben. Beim Urnengang setzte sich die 57-Jährige nach Angaben der Stadt mit 53,6 Prozent der Stimmen durch. CDU-Herausforderin und Rechtsanwältin Anja Helmchen (46) kam auf 36,2 Prozent. Pirat Ralf Praschak, ein 38 Jahre alter Diplom-Medieninformatiker, holte 5,5 und der unabhängige Kandidat Wolfgang Höll (Lehrer/63) 4,7 Prozent. 30,4 Prozent der Wahlberechtigten setzten ihr Kreuzchen in der rot-grün regierten Universitätsstadt.

Der Sozialdemokrat Manfred Wagner tritt in Wetzlar die Nachfolge des langjährigen FDP-Oberbürgermeisters Wolfram Dette an. Der 55-jährige Wagner, der bereits als Bürgermeister im Magistrat sitzt, holte 60,6 Prozent der Stimmen. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kam CDU-Rivale Dennis Schneiderat auf 24,2 Prozent und Matthias Büger von der FDP auf 15,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,3 Prozent. Der bisherige OB Dette ist seit 1997 Rathauschef in der Domstadt an der Lahn. Der 63-Jährige ist Hessens dienstältester Oberbürgermeister und will in den Ruhestand gehen.

Der neue Oberbürgermeister der Stadt Marburg wird dagegen erst in einer Stichwahl in zwei Wochen gekürt. Beim Urnengang erreichte keiner der sechs Kandidaten eine absolute Mehrheit. Thomas Spies (SPD) kam auf 42,8 Prozent, Dirk Bamberger (CDU) auf 35,2, Elke Neuwohner (Grüne) auf 9,7 und Jan Schalauske (Linke) auf 9,8 Prozent. An Marius Beckmann von der Satirepartei "Die Partei" gingen 2,2 und an den Parteilosen Rainer Wiegand 0,2 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,9 Prozent. In der Stichwahl am 28. Juni müssen sich die Marburger nun zwischen dem SPD-Landtagsabgeordneten Spies und Bankkaufmann Dirk Bamberger entscheiden. Der seit 2005 amtierende Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) hatte nicht kandidiert, er will aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand gehen.

In Bad Homburg kommt es zu einer Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt zwischen Alexander Hetjes (CDU) und dem parteilosen Amtsinhaber Michael Korwisi. 48 Prozent der Stimmen gingen an Hetjes. Korwisi kam auf 29,8 Prozent, Karl Heinz Krug von der SPD erreichte 22,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 47 Prozent. Der 63-jährige Korwisi gehört zwar den Grünen an, war aber wie schon bei seiner ersten Wahl als unabhängiger Kandidat angetreten.

Gießens SPD-Landrätin Anita Schneider wurde für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Es stimmten 62,14 Prozent der Wahlberechtigten für die 53-Jährige, wie ein Sprecher mitteilte. Der 37 Jahre alte Lehrer Gregor Verhoff (CDU) holte demnach 32,09 Prozent und der Politikwissenschaftler Sascha Endlicher (Piraten) 5,76 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,4 Prozent.

Limburgs neuer Bürgermeister heißt Marius Hahn. Der 43-Jährige setzte sich mit 53,2 Prozent der Stimmen durch. Sein CDU-Konkurrent Michael Stanke (40) holte 46,8 Prozent der Stimmen. Hahn sitzt für die SPD im Stadtparlament, trat aber als unabhängiger Kandidat an. Limburgs amtierender Rathauschef Martin Richard (CDU) kandidierte nicht mehr.

Die Mittelhessen-Gemeinde Wettenberg bestätigte den amtierenden Bürgermeister Thomas Brunner (SPD) mit 68 Prozent der Stimmen auf seinem Posten. Er setzte sich bei der Wahl am Sonntag gegen Timo Röder von der CDU durch. Röder kam laut vorläufigem Endergebnis auf 32 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 45 Prozent.

Frank Ide von den Freien Wählern wurde als Bürgermeister der Stadt Grünberg (Kreis Gießen) wiedergewählt. 71,8 Prozent stimmten für Ide, wie eine Sprecherin berichtete. Ide war als einziger Kandidat angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,4 Prozent.

In Buseck, ebenfalls im Kreis Gießen, kommt es zu einer Stichwahl um das Bürgermeisteramt in zwei Wochen. Keiner der drei Kandidaten holte die nötige Mehrheit. Laut vorläufigem Endergebnis kam Dirk Haas (SPD) auf 39,8 Prozent der Stimmen, 34,1 Prozent gingen an Susanne Rosemann von den Freien Wählern und Oliver Steinbach (CDU) erreichte 26,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,2 Prozent. In der Stichwahl am 28. Juni treten Haas und Rosemann noch einmal gegeneinander an.

Auch in Kelkheim im Taunus kommt es zu einer Stichwahl um das Bürgermeisteramt. Laut einer Sprecherin gingen 46,2 Prozent der Stimmen an Albrecht Kündiger (UKW), Sabine Bergold von der CDU kam auf 42,8 Prozent und der Parteilose Patrick Falk erreichte 11 Prozent. Kündiger und Bergold treten daher in zwei Wochen in der Stichwahl erneut gegeneinander an.

dpa


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