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Prozesse

Waffennarr legt Teilgeständnis ab

In einer Erklärung äußert sich der mutmaßliche Bombenbauer aus Oberursel vor Gericht: Er will die bei ihm gefundene Rohrbombe schon vor Jahren gebaut und dann vergessen haben.
Landgericht Frankfurt am Main.

Landgericht Frankfurt am Main.

© Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Der vor dem Landgericht Frankfurt angeklagte Bombenbastler und Waffennarr aus Oberursel hat die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft teilweise eingeräumt. Es stimme, dass er in seinem Keller verschiedene Waffen und die selbst gebastelte Rohrbombe aufbewahrt habe, las sein Verteidiger am Donnerstag aus einer Erklärung des 36-Jährigen vor. Die Bombe habe er jedoch bereits im Alter von 16 Jahren, also um das Jahr 1996 herum, zusammengebaut und seither in einer Kiste "vergessen". Zuvor hatte das Portal "hessenschau.de" darüber berichtet.

Halil D. muss sich wegen des Vorwurfs der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie waffen- und sprengstoffrechtlicher Verstöße und Urkundenfälschung seit Januar vor Gericht verantworten. Bei ihm waren im April 2015 eine einsatzbereite Rohrbombe sowie Chemikalien, mit denen Sprengstoff hergestellt werden kann, gefunden worden. Daraufhin wurde das Radrennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" kurzfristig abgesagt.

Auch der Vorwurf, Chemikalien in einem Baumarkt unter falschem Namen gekauft zu haben, treffe zu, hieß es in der Erklärung vom Donnerstag. Er habe aus Misstrauen auch schon andere Verträge - beispielsweise einen Mobiltelefonvertrag - unter falschem Namen abgeschlossen.

Die Staatsschutzkammer am Landgericht geht mittlerweile davon aus, dass der Vorwurf der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gegen den Angeklagten nicht aufrecht erhalten werden kann. Dann könnte der 36-Jährige nur noch wegen waffen- und sprengstoffrechtlicher Verstöße und wegen Urkundenfälschung verurteilt werden. Der Prozess wird am 28. Juni mit der Vorstellung eines psychiatrischen Gutachtens fortgesetzt. Anfang Juli soll das Urteil verkündet werden.

dpa


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