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Migration

Verband: Kommunen müssen mehr für Wohnungsbau ausgeben

In einer Prognose für den Wohnungsbedarf hat der Planungsverband RheinMain erstmals auch den Flüchtlingszuzug miteinbezogen. Dessen Anteil fällt aber gar nicht so hoch aus. Die Probleme seien jetzt schon akut, heißt es.

Frankfurt/Main. Angesichts steigender Wohnungsnot hat der Regionalverband Frankfurt/RheinMain seine 75 Mitglieder zu mehr Engagement aufgerufen. Neben dem verdichteten Bauen und der Mobilisierung von bestehenden Flächen in den Kommunen müsse mehr neues Bauland erschlossen werden, verlangte Verbandsdirektor Ludger Stüve (SPD) am Donnerstag in Frankfurt. Zugleich müssten die Kommunen wieder mehr Geld in den sozialen Wohnungsbau investieren.

In einer neuen Studie kommt der Verband zum Ergebnis, dass im Rhein-Main-Gebiet bis 2030 rund 184 000 weitere Wohnungen gebraucht werden. Erstmals wurden auch die Auswirkungen des Flüchtlingszuzugs auf die Kommunen hochgerechnet. Angenommen wird, dass bundesweit bis 2020 drei Millionen Flüchtlinge aufgenommen werden - und bis 2030 eine weitere Million.

Der Untersuchung zufolge wird die Bevölkerung im Ballungsraum um knapp neun Prozent auf 2,44 Millionen Menschen wachsen. Für Frankfurt wird ein Zuwachs auf 773 000 Einwohner prognostiziert. Wegen des Nachholbedarfs müssten in den kommenden fünf Jahren jährlich fast 15 000 Wohnungen entstehen. Zuletzt waren es rund 8 600 Wohnungen.

Der Anteil am Neubaubedarf in Rhein-Main für Flüchtlinge wird dabei lediglich auf rund 15 Prozent (27 000 Wohnungen) geschätzt. Im prosperierenden Ballungsraum sei die Wohnungsnot auch ohne Flüchtlinge akut, sagte Stüve.

Abhilfe ist aus seiner Sicht machbar. "Der Platz ist da", sagte der Verbandsdirektor. Von den im Regionalen Flächennutzungsplan für Neubauten ausgewiesenen 2300 Hektar hätten die Kommunen bisher nur zehn Prozent ausgeschöpft.

Stüve räumte ein, dass die Situation in den Kommunen unterschiedlich sei. Gerade im Frankfurter Speckgürtel fehle manchen Gemeinden das Potenzial für neue Baugebiete. Als vorbildlich beim Bauen neuer Wohnungen hob Stüve die Gemeinden Nidderau, Bad Vilbel und Hattersheim hervor.

Der Verband umfasst die Frankfurter Metropolregion mit 2,2 Millionen Einwohnern. Nicht dazu gehören die Städte Darmstadt und Wiesbaden.

Hessens Wohnungsbauministerin Priska Hinz (Grüne) bezeichnete am Donnerstag die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Rhein-Main als große Herausforderung. Wohnbaugesellschaften und Investoren müssten aber von der Förderung des sozialen Wohnungsbaus auch Gebrauch machen. Insgesamt stünden dafür bis 2019 eine Milliarde Euro für bis zu 10 000 Wohnungen zur Verfügung. Das Land könne das Problem nicht allein lösen.

dpa


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