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Wohnungspolitik

Verbände fordern: Hessen soll mehr Geld in den Wohnungsbau stecken

Wohnungswirtschaft und Mieterbund fordern von der schwarz-grünen Landesregierung in Hessen, deutlich mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau auszugeben. Nötig sei eine zehnmal höhere Summe als bislang vorgesehen sagten Verbandsvertreter am Mittwoch in Wiesbaden.
Verbände fordern mehr sozialen Wohnungsbau.

Verbände fordern mehr sozialen Wohnungsbau.

© Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Etwa 600 Millionen Euro jährlich seien notwendig, um allein den Bestand an Sozialwohnungen zu halten. Jährlich fielen 3000 bis 4000 Wohnungen aus der Sozialbindung, gefördert werde der Bau von 500 neuen Wohnungen.

Die Landesregierung plane jährlich 60 Millionen Euro zur Wohnbauförderung ein. Das Geld stelle aber allein der Bund zur Verfügung, eigenes Geld wolle Hessen nicht ausgeben, sagte Wolfgang Hessenauer, Vorsitzender des Mieterbundes Hessen.

Zu den Wohnbauplänen von CDU und Grünen hört der hessische Landtag am Donnerstag Experten an. Der Gesetzentwurf lege sich auf keinerlei Fördervolumen fest, kritisierte Rolf Ridinger, der Vorsitzender des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft. Richtig sei es aber, die Einkommensgrenzen anzuheben, bis zu der jemand sozialwohnungsberechtigt ist.

Ridinger und Hessenauer sprachen für eine Initiative "Impulse für den Wohnungsbau", zu der 14 Verbände in Hessen gehören. In Berlin stellte am Mittwoch eine ähnliche Verbandsinitiative einen "Deutschland-Plan für bezahlbares Wohnen" vor.

dpa


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