Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Umwelt

Umweltschützer: Chemikalien belasten Grundwasser im Ried

Spurenstoffe wie Arzneien sorgen dort für Probleme. Die Untersuchungen dazu seien noch nicht abgeschlossen, heißt es offiziell. Für das Trinkwasser gebe es aber keinen Anlass zur Besorgnis.

Frankfurt/Wiesbaden. Das Trinkwasserreservoir des Rhein-Main-Gebiets, das hessische Ried, ist nach Recherchen von Umweltschützern durch Chemikalien belastet. An einigen Wasserwerken komme es durch Versickerung von Schadstoffen teils zur Überschreitung der bundesweit geltenden Orientierungswerte, berichtete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Freitag in Frankfurt unter Berufung auf offizielle Messungen. Das Umweltministerium in Wiesbaden bestätigte, dass "Spurenstoffe" im Grundwasser derzeit untersucht würden. Mit Ergebnissen sei aber erst im kommenden Monat zu rechnen.

Betroffen sind laut BUND Wasserwerke, die für die örtliche Versorgung und für den Großraum Rhein-Main zuständig seien. Ursache seien belastete Bäche, deren Wasser in sandige Böden versickert. Die Bäche führten große Mengen Abwasser aus Kommunen sowie Industrie mit, das nur unzureichend gereinigt sei.

Es gehe um Arzneimittelrückstände, Pflanzenschutzmittel und Haushaltschemikalien, die mit der üblichen Kläranlagentechnik nicht zurückgehalten werden könnten. Für die meisten dieser Chemikalien gebe es keine verbindlichen Grenzwerte, sondern nur "Orientierungswerte". Der BUND forderte nach Schweizer Vorbild eine Aufrüstung der Kläranlagen im Ried, um Chemikalien zurückzuhalten. 

Im Ministerium hieß es, das Trinkwasser sei nicht gefährdet. Bei den "gesundheitlichen Orientierungswerten" der Stoffe gebe es derzeit keine Überschreitungen. Die Werte seien jeweils so niedrig angesetzt, dass auch bei lebenslanger Aufnahme der betreffenden Substanz kein Anlass zu Besorgnis bestehe.

Allerdings müsse der Eintrag von Spurenstoffen wie etwa durch handelsübliche Arzneimittel in Fließgewässern und Grundwasser "deutlich reduziert" werden, hieß es weiter aus Wiesbaden. Dies könne mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe in Kläranlagen gelingen. Dazu laufe derzeit ein Forschungsprojekt an der Kläranlage in Langen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Eine Vergleichsstudie zwischen Marburg und Osnabrück hat die Wirksamkeit von Karies-Präventionsprogrammen in Marburger Schulen bewiesen. Foto: dpa Kariesprophylaxe

Marburger Schüler haben die besseren Zähne

Marburg nimmt beim Kampf gegen Karies eine Vorreiterposition ein. Dies beweist eine Studie von Professor Klaus Pieper, Leiter der Abteilung Kinderzahnheilkunde der Marburger Zahnklinik. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Umwelt – Umweltschützer: Chemikalien belasten Grundwasser im Ried – op-marburg.de