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Umwelt

Trink- und Grundwasser im Ried verunreinigter als gedacht

Das Grund- und Trinkwasser ist in Südhessen nach einem Gutachten stärker mit Chemie-Rückständen belastet als bislang bekannt. Die nun veröffentlichte Untersuchung vom September 2015 konnte mit neuesten Analysemethoden Hunderte Stoffe in Grundwasser und den Trinkwasserbrunnen im Bereich des Wasserwerks Dornheim südlich von Groß-Gerau nachweisen.

Wiesbaden. Auftraggeber der Studie war das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Den Experten des Zweckverbandes Landeswasserversorgung zufolge stammen die Rückstände auch aus Kläranlagen von Darmstadt, Weiterstadt und der Chemiefirma Merck.

Um welche chemischen Verbindungen es sich genau handelt, wie gefährlich sie für Mensch und Natur sind und in welcher Konzentration sie vorliegen, war allerdings unklar. In der Studie finden sich lediglich Angaben zur Anzahl der Chemikalien. "In einzelnen Anlagen sind hohe Belastungen festgestellt worden, die nicht einzuordnen sind", sagte ein Sprecher des Landesamtes am Freitag. "Das Trinkwasser ist aber in keinem Fall gefährdet."

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland warf dem Landesamt indes "Geheimniskrämerei" vor und forderte, dass "wirklich alle Fakten auf dem Tisch kommen". Die Umweltschützer hatten vor wenigen Wochen bereits kritisiert, dass das Trinkwasserreservoir des Rhein-Main-Gebiets mit Chemikalien belastet sei und bundesweit geltende Orientierungswerte überschritten würden.

dpa


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