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Kirche

Trauung homosexueller Paare im Fokus der rheinischen Synode

Gleichgeschlechtliche Paare und Flüchtlinge sind nur zwei der Themen, die die Synode der rheinischen Kirche in den kommenden Tagen angeht. Die Debatte um die Finanzen dominiert die Tagung diesmal nicht. Dennoch dürfte es harte Diskussionen geben.
Die Trauung homosexueller Paare steht im Fokus der Synode.

Die Trauung homosexueller Paare steht im Fokus der Synode.

© Julian Stratenschulte/Archiv

Düsseldorf. Nach jahrelangen Spardebatten konzentriert sich die Evangelische Kirche im Rheinland wieder auf Inhalte. Bei der sechstägigen Synode im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr sollen bis zum kommenden Freitag unter anderem Beschlüsse zur Flüchtlingspolitik und zur Trauung gleichgeschlechtlicher Paare gefasst werden. Das oberste Leitungsgremium der zweitgrößten evangelischen Landeskirche soll darüber entscheiden, ob künftig die Trauung homosexueller Paare mitsamt der Eintragung ins Kirchenbuch ermöglicht wird.

Erwartet werden harte Diskussionen. In der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist die Trauung von schwulen und lesbischen Paaren nicht einheitlich geregelt. Die hessische Kirche ermöglicht sie bereits seit längerem, die Landeskirche Berlin-Brandenburg will die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare in diesem Frühjahr einführen.

Nach einem Auftaktgottesdienst am Sonntag steht am Montag zunächst der Jahresbericht von Präses Manfred Rekowski im Zentrum. Darin dürfte es auch um die Flüchtlinge gehen: Rekowski hatte in seiner Heiligabend-Predigt eine "Bereitschaft zum Teilen" in Deutschland gefordert. Schon seit Jahren fordert die rheinische Kirche die Aufnahme von mehr Flüchtlingen.

Etwas ruhiger ist es um die kirchlichen Finanzen geworden, nachdem die Synode in den vergangenen Jahren zwei schmerzhafte Sparpakete beschlossen hatte. Damit sollen im Landeskirchenhaushalt bis 2018 rund 20 Millionen Euro eingespart werden - rund 35 Prozent des Etats.

Zwar stiegen die Kirchensteuereinnahmen auch im abgelaufenen Jahr weiter. Dennoch will die Kirche sparen, da sie in den kommenden Jahren mit großem Mitgliederschwund rechnet. Den derzeitigen finanziellen Spielraum will die Kirche dafür nutzen, um 1,5 Millionen Euro in die Flüchtlingsarbeit zu stecken.

Um die rheinische Kirchenordnung zu ändern, ist eine Zweidrittelmehrheit der 213 stimmberechtigten Synodalen erforderlich. Die Debatte ist erst am Freitag, dem letzten Synodentag, angesetzt.

dpa


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