Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Innere Sicherheit

Schutz für Polizisten - mehr "Body-Cams" in Wiesbaden und Offenbach

Nach dem erfolgreichen Modellversuch in Frankfurt sollen Streifenpolizisten auch in anderen Städten Hessens mit Körperkameras vor Angriffen geschützt werden. Die Zahl der Übergriffe auf die Polizeibeamten hat sich in der Bankenmetropole nach Angaben des Innenministeriums durch die Videotechnik reduziert.
Eine «Body-Cam» auf der Schulter eines Polizisten.

Eine «Body-Cam» auf der Schulter eines Polizisten.

© Boris Roessler/Archiv

Wiesbaden. Deshalb weitet das Land den Einsatz der sogenannten Body-Cams auch auf Wiesbaden und Offenbach aus. "Dort halten wir es für lohnenswert", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Freitag in Wiesbaden. "Wir hoffen, dass die Body-Cam ein wegweisendes Einsatzmittel ist, das die hessische Polizei entwickelt hat."

Hessen ist dem Ministerium zufolge das erste Bundesland, das die Technik benutzt. Das Interesse daran sei im ganzen Bundesgebiet und auch im europäischen Ausland groß, sagte Beuth. Andere Polizeibehörden prüften entsprechende Vorhaben.

In Hessen gab es laut Innenministerium im vergangenen Jahr insgesamt 1710 Strafanzeigen aufgrund von Angriffen gegen Polizeibeamte, davon 258 in Wiesbaden und 117 in Offenbach. Die beiden Städte seien unter anderem wegen der hohen Zahl von Übergriffen gut geeignet für einen Testeinsatz der Kameras, sagte Jürgen Diehl, der Inspekteur der hessischen Polizei. Je drei mobile Videoeinheiten werde es in Wiesbaden und Offenbach geben, wie auch schon in den Frankfurter Versuchsgebieten Alt-Sachsenhausen und Zeil.

In Frankfurt sank die Zahl der Angriffe auf Ordnungshüter in den Probegebieten und während des bisherigen Tests von 27 auf 20, sagte der Innenminister. In Wiesbaden sollen die Kameras auf Streife in der Fußgängerzone getragen werden, aber auch am Hauptbahnhof oder auf Veranstaltungen, bei denen die Polizei mit größeren Gruppen von Betrunkenen rechnet. Bei Blockupy-Aktionen und anderen Demonstrationen werde die Videotechnik nicht benutzt, sagte Beuth.

Die CDU-Landtagsfraktionen begrüßte die Entscheidung des Innenministers, auch die Grünen im Landtag sehen in der Ausweitung des Pilotprojekts einen richtigen Schritt. Für "grundsätzlich begrüßenswert" hält die Entscheidung der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Günter Rudolph. Die Linke-Fraktion hingeben gibt noch keine Bewertung des Projekts ab. "Aber es hat noch keine Beratung in einem parlamentarischen Gremium gegeben. Davor finden wir eine Ausweitung nicht gut", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer Hermann Schaus.

Das Landesamt für Datenschutz hat keine Einwände. Es gebe keine Anhaltspunkte für Verstöße gegen die Auflagen für die Polizei. Dazu gehört zum Beispiel, dass es Indizien für einen möglichen Angriff auf die Beamten geben muss.

Der Einsatz der kleinen Schulter-Kameras ist auf konkrete Anlässe wie Personenkontrollen oder Streitschlichtungen begrenzt. Die Kameras können durch einen Knopfdruck auf eine Fernsteuerung am Arm eines Beamten angeschaltet werden, wenn etwa Betrunkene aggressiv gegen Polizisten werden. Die Geräte sollen Gewalttäter abschrecken. Es dürfen Bilder, aber kein Ton aufgezeichnet werden. Außerdem ist auf den Westen der Beamten vorne und hinten "Videoüberwachung" zu lesen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Innere Sicherheit – Schutz für Polizisten - mehr "Body-Cams" in Wiesbaden und Offenbach – op-marburg.de