Kurt Beck kann die Fluglärmdiskussionen verstehen. Foto: Fredrik von Erichsen
Mainz. Er verwies am Mittwoch in Mainz auf den Widerstand von Anwohnern der Flughäfen Frankfurt/Main, Köln/Bonn und München.
Zudem verhandelt das Bundesverwaltungsgericht im März über das vorläufige Frankfurter Nachtflugverbot. Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) hatte schon vor Monaten gesagt, dass der Hahn mit seiner seltenen 24-Stunden-Genehmigung daher verstärkt auf das Interesse von Investoren stoße. Es gebe Stimmen, die dauerhaft das Aus für nächtliche Flüge in Frankfurt erwarteten.
Beck sagte deshalb mit Blick auf den Hahn: "Wir haben momentan eine ganz spannende Übergangsphase." An dem Hunsrück-Flughafen gebe es weitere Ausschreibungen. "Wir haben da Vermögen im erheblichen Umfang, auch Grundstücke." Das könne für weitere Unternehmen und Fluggesellschaften interessant sein. "Ich bin überzeugt, dass rechnet sich volkswirtschaftlich." Derzeit schmilzt das Eigenkapital des Hahns, weil daraus seine Defizite gedeckt werden.
Beck ergänzte, wenn sich Anwohner etwa über Frankfurter Fluglärm beklagten, könne er mitreden: "Meine Wohnung ist genau in der Haupteinflugschneise hier in Mainz."
dpa
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