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Gesellschaft

Paritätischer fordert mehr Plätze für Bufdis

Von den 48 996 Bufdis in Deutschland arbeiten 2099 in Hessen. Im Januar dieses Jahres waren es noch 2103, nach 1870 im Januar 2013, wie aus Zahlen des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln hervorgeht.
Es könnten mehr Freiwillige eingestellt werden.

Es könnten mehr Freiwillige eingestellt werden.

© Patrick Pleul/Archiv

Frankfurt/Main. Nach Einschätzung des Paritätischen Hessen könnten es aber viel mehr sein. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir deutlich mehr Freiwillige einstellen könnten, wenn das Kontingent im Bundesfreiwilligendienst (BFD) höher wäre", sagt die Sprecherin des Wohlfahrtsverbands, Barbara Helfrich. Bis zur Abschaffung des Zivildienstes seien in Hessen rund 5000 Zivis im Einsatz gewesen. Der Paritätische fordert daher, die Begrenzung (Kontingentierung) abzuschaffen.

"Wir kritisieren auch den hohen bürokratischen Aufwand, der sich seit der Einführung des BFD noch verschärft hat", sagt Helfrich. "Eine Deregulierung wäre hier dringend erforderlich." Eine Zusammenlegung der beiden Freiwilligendienste FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) und BFD ist nach Ansicht des Paritätischen sinnvoll. "Allerdings befürchten wir, dass die Finanzierung der Freiwilligendienste künftig noch schlechter wird."

Der Paritätische beschäftigt nach eigenen Angaben Bufdis in ganz Hessen und ist der zweitgrößte Wohlfahrtsverband des Landes mit rund 800 eigenständigen Mitgliedsorganisationen.

Für Hessen gilt: Je jünger die Bufdis, desto größer ist ihre Gruppe. Die meisten (1717) sind laut Bundesamt jünger als 27 Jahre. Dann folgen die 27- bis 50-Jährigen mit 236 Männern und Frauen. Genau 125 Bufdis waren im Februar 51 bis 65 Jahre alt. Im Rentenalter (über 65) gab es noch 21.

Die Erfahrungen des Paritätischen mit den Freiwilligen im BFD sind gut. "Soziale Einrichtungen sind auf Freiwillige angewiesen und mit der Aufhebung der Kontingentierung würde das Signal gesetzt, dass freiwilliges Engagement gesellschaftlich gewünscht und gefördert ist", sagt Helfrich. "Der Fachkräftemangel in den sozialen Berufen ist eklatant und wird sich aufgrund des demografischen Wandels noch verstärken." Der BFD sei ein sehr guter Weg, Menschen an soziale Berufe heranzuführen, gerade weil er keine Altersgrenze hat. "Arbeitslose Menschen können in einem BFD testen, ob ein beruflicher Neueinstieg im sozialen Bereich für sie infrage kommt."

dpa


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