Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Kommunen

Metropolregion will zusammenrücken: Streit über Staatsvertrag

Ein Staatsvertrag zwischen Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern soll die Entwicklung der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main mit ihren rund 5,6 Millionen Einwohnern voranbringen.
Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

© Boris Roessler

Frankfurt/Main. Das ist der Kern der "Erklärung zur Zukunft der Metropolregion", die rund 300 Landräte, Rathauschefs, Wirtschafts- und Kulturvertreter unterzeichnet haben. Für diese Initiative hatte sich Frankfurts OB Peter Feldmann (SPD) am Freitag als Ort symbolträchtig die "Wiege der Demokratie", die Paulskirche, ausgesucht.

"Wir brauchen einen Staatsvertrag, der die Zusammenarbeit über die Staatsgrenzen besser ermöglicht", sagte Feldmann. Als Vorbild nannte er den Staatsvertrag für die Metropolregion RheinNeckar. Die Grünen im Landtag warnten dagegen vor "verfrühten Strukturdebatten". "Die Institutionen, die es in der Region gibt, bieten genug Raum dafür, Lösungen für anstehende Probleme zu finden", sagte der planungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Frank Kaufmann.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz betonte als Gastredner die Bedeutung der Region: "Die kommunale und regionale Ebene hat in den Augen der Bürger die gleiche Bedeutung wie die nationale oder transnationale." Im Jahr 2050 werde der Anteil der Europäer an der Weltbevölkerung nur noch fünf Prozent betragen. 80 Prozent von ihnen lebten dann in Städten. Somit träten die Stadtregionen in einen Wettbewerb, der noch stärker sei als der heute zwischen den elf Metropolregionen in Deutschland herrschende. "Regionale Zusammenschlüsse sind ein Zukunftsprojekt." Wer von außen in die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main komme, könne mit Blick auf deren Potenziale neidisch werden.

"Die Region ist die Stadt der Zukunft", sagte der Frankfurter IHK-Präsident Mathias Müller. Die Erklärung weise in die richtige Richtung. "So viel Harmonie war nie." Mit Spannung werde erwartet, welche Schritte Schwarz-Grün in Wiesbaden künftig gehen werde.

CDU und Grüne hatten Ende März ein Projekt "Frankfurt/RheinMain 2020+" in den Landtag eingebracht, an dem auch die Nachbarländer Rheinland-Pfalz und Bayern teilnehmen sollen. Sie brachten dabei auch eine Internationale Bauausstellung wieder ins Gespräch. Die Pläne hatte die alte Landesregierung aus CDU und FDP 2009 aus Kostengründen gestoppt.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Kommunen – Metropolregion will zusammenrücken: Streit über Staatsvertrag – op-marburg.de