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Kirche

Medien: Ex-Bischof Tebartz-van Elst erhält Posten in Rom

Der ehemalige Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst soll nach Informationen der "Bild"-Zeitung wieder ein Amt in der katholischen Kirche übernehmen: Dem Bericht zufolge wird er künftig den Posten eines Sekretärs im Rat für die Förderung der Neuevangelisation bekleiden.
Tebartz-van Elst erhält eine Bewährungschance.

Tebartz-van Elst erhält eine Bewährungschance.

© Fredrik von Erichsen/Archiv

Rom/Frankfurt. Papst Franziskus wolle dem 55-Jährigen nach 15-monatiger Zwangspause eine Bewährungschance geben, schreibt die Zeitung in ihrer Online-Ausgabe am Freitag unter Berufung auf Kirchenkreise. Bereits vor zwei Wochen soll sich Tebartz-van Elst demnach zu Gesprächen im Vatikan aufgehalten haben.

Der Vatikan wollte die Personalie am Freitag zunächst nicht bestätigen. Mögliche Neubesetzungen von Posten in der Kurie würden nach der Entscheidung offiziell mitgeteilt, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Sprecherin von Tebartz-van Elst, Eva Demmerle, wollte auf dpa-Anfrage keine Stellungnahme abgeben. Die Deutsche Bischofskonferenz erklärte, sie sei nicht zuständig, weil Tebartz-van Elst bei ihr kein Mitglied mehr sei.

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung ist eine Behörde der römischen Kurie, also der Verwaltung des Vatikans. Aufgabe ist die Verkündung des Evangeliums im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Veränderungen. Geleitet wird die 2010 gegründete Behörde vom italienischen Erzbischof Rino Fisichella.

Tebartz-van Elst sollte am Donnerstag im österreichischen Bregenz - passend zu seinem neuen Job - einen Vortrag zum Thema "Die katholische Kirche in einer sich verändernden Gesellschaft" halten. Weil sich zahlreiche Medien angekündigt hatten, sagte der Ex-Bischoff seine Teilnahme an dem Stammtisch jedoch wieder ab. Es wäre der erste öffentliche Auftritt von Tebartz-van Elst seit seiner Abberufung im März 2014 gewesen.

Derzeit lebt der Ex-Bischoff in Regensburg ohne neuen Posten. Laut "Bild" will er seine Wohnung dort als Zweitwohnung behalten. In Limburg war er nach Monaten des Streits um seine Amtsführung und ausufernde Baukosten an der neuen Bischofsresidenz von seinem Amt abberufen worden. Skandale um Luxusautos und einen Erste-Klasse-Flug nach Indien hatten die Affäre ins Rollen gebracht.

dpa


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