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Arbeitsmarkt

Landtagsfraktionen: Schneller Jobeinstieg für Flüchtlinge

Ein gutes Zusammenleben von Einheimischen und Zuwanderern gelingt über die Sprache - und einen Arbeitsplatz. Darüber sind sich die Abgeordneten im hessischen Landtag einig. Der Wirtschaftsminister hat dazu das Programm "Wirtschaft integriert" aufgelegt.
Marcus Bocklet, integrationspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion.

Marcus Bocklet, integrationspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion.

© F. von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Alle Fraktionen im hessischen Landtag haben sich für einen leichteren Einstieg von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt stark gemacht. Dafür nötig seien Sprachförderung, Beratung und Qualifizierung, betonte der integrationspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Marcus Bocklet, am Donnerstag. "Ein Drittel bis die Hälfte der Flüchtlinge hat keinen oder nur einen unzureichenden Schulabschluss."

Eine Berufsausbildung wie in Deutschland gebe es in vielen Ländern nicht, die allermeisten könnten kein Deutsch. "Andererseits sind viele junge, motivierte und leistungsfähige Menschen zu uns gekommen", sagte Bocklet.

Nach einer neuen Regelung im hessischen Integrationsgesetz sollen Flüchtlinge einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Es muss künftig nicht mehr geprüft werden, ob alternativ ein EU-Bürger für eine Stelle zur Verfügung steht. Bisher warteten beispielsweise Asylbewerber 15 Monate lang, bevor sie ohne diese Prüfung eine Beschäftigung aufnehmen konnten.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Heiko Kasseckert, sagte, mit dem neuen Programm "Wirtschaft integriert" baue Hessen als erstes Land eine nahtlose Förderkette vom Spracherwerb über die Berufsorientierung bis zum Ausbildungsabschluss auf. Nach den Worten von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) werden inzwischen 450 Teilnehmer in der Orientierungsphase vom Land unterstützt, 70 in der Einstiegsqualifizierung.

dpa


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