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Migration

Katholischer Flüchtlingsgipfel: gegen Stimmungsmache

Willkommenskultur müsse fortgesetzt werden - auch als Baustein für Integration. Das ist eine der Forderungen des zweiten katholischen Flüchtlingsgipfel. In Frankfurt ging es um Vernetzung und Austausch.
Frauen und Kinder gehen durch den Flur einer Flüchtlingsunterkunft.

Frauen und Kinder gehen durch den Flur einer Flüchtlingsunterkunft.

© Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße hat auf dem zweiten katholischen Flüchtlingsgipfel das Engagement von mehr als 200 000 ehrenamtlichen Helfer gewürdigt und vor Stimmungsmache gegen Flüchtlinge gewarnt. "Ohne ehrenamtliches Engagement würde es in unserem Land ganz anders aussehen", sagte Heße, der Sonderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Flüchtlinge ist, am Donnerstag in Frankfurt am Main.

Seit dem ersten Flüchtlingsgipfel im vergangenen Jahr habe sich die Tonlage jedoch deutlich verändert. "Weder die Festlegung von Grenzen noch Einschränkungen von Religionsfreiheit sind geeignete Antworten", mahnte Heße. "Wer die Möglichkeiten von Familienzusammenführung weiter einschränkt, der behindert Integration."

Im Mittelpunkt des Treffens mit mehr als 100 Ehrenamtlichen und Vertretern der Flüchtlingsarbeit stand die Integration der Neuankömmlinge. Es müsse zu einem "Austausch zwischen denen, die neu zu uns kommen, und denen, die schon lange hier leben, kommen", betonte Heße.

Das könne auch eine Chance sein. "Das wird ein langer, ein vielleicht mühevoller Weg sein, der aber für das Zusammenleben von Menschen von großer Bedeutung sein wird." Die Debatte über Flüchtlinge müsse in einer "angemessene Weise" geführt werden. "Das sind Menschen, die oft sehr viel hinter sich haben, die traumatisiert sind, die unseren Schutz brauchen."

Christen dürften sich nicht von Ängsten und Stimmungen überwältigen lassen, sagte der Bischof vor Ehrenamtlichen und Experten, die einen Tag lang über ihre Erfahrungen bei der Integration von Flüchtlingen beraten wollen. "Wer die christliche Prägung unserer Gesellschaft hochhält, nur um Menschen anderer Religionen fern zu halten, der entwertet das Christentum." Die Willkommenskultur müsse weitergehen, forderte Heße. Sie sei ein wichtiger Baustein für die Integration der Neuankömmlinge.

dpa


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