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Umweltpolitik

K+S im Landtag: "Versenkung sicher und verantwortbar"

Der Kalikonzern K+S hält eine Trinkwassergefährdung durch die Versenkung von Salzlauge in Nordosthessen für ausgeschlossen. "Die Versenkung ist sicher und verantwortbar", sagte der Geschäftsführer der K+S Kali GmbH, Ralf Diekmann, am Donnerstag vor dem Umweltausschuss in Wiesbaden.
K+S bestreitet Einfluss auf Chlorid-Konzentration.

K+S bestreitet Einfluss auf Chlorid-Konzentration.

© Uwe Zucchi/Archiv

Wiesbaden/Kassel. Ein neues dreidimensionales Modell bestätige, dass es für Grund- und Trinkwasser in der Abbauregion an der Werra an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen keine Gefahr gebe.

K+S hat für die beim Abbau von Kalisalzen entstehenden Abwässer bis 2015 eine Versenkerlaubnis, die der Konzern gerne bis zum Jahr 2021 verlängern will. Im Februar war jedoch ein Gutachten des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) bekanntgeworden, das eine steigende Chlorid-Konzentration in nordosthessischen Trinkwasserbrunnen festgestellt hatte.

Grund dafür könne nicht die Versenkung sein, sagte eine K+S-Expertin. Sie hat ein laut Konzern weltweit einzigartiges 3-D-Rechenmodell mitentwickelt. Dieses zeige, dass es nur in den von Trinkwassergebieten weit entfernten Werra-Auen zu "Aufstiegen" des Salzwassers komme. Das Modell bestätige damit die regelmäßigen Messungen an 455 Grundwasserstellen und die Überwachung aus der Luft.

Versenkt wird die Lauge in einer Tiefe von mehreren hundert Metern in einer Plattendolomit-Schicht. K+S hat seit 1925 eine Milliarde Kubikmeter Salzlösung versenkt. Seit den 1960er Jahren seien die Verpressungen jedoch drastisch zurückgegangen und die Region erhole sich.

Im Vierphasenplan, den K+S mit Hessens grüner Umweltministerin Priska Hinz im Herbst vergangenen Jahres vorstellte, ist eine weitere Versenkung von jährlich zwei Millionen Kubikmetern Salzlauge (bisher: 4,5 Millionen) bis 2021 vorgesehen. Nach Bekanntwerden des Gutachtens hatte Hinz jedoch gesagt, K+S müsse nachweisen, dass die Versenkung gefahrlos sei.

Die Regierungsfraktionen CDU und Grüne sowie die SPD-Opposition waren sich einig, dass jetzt die Behörden das neue 3D-Modell genau überprüfen müssten. Die Linke kündigte an, im Ausschuss eine Anhörung von unabhängigen Experten zum Problem der Versenkung zu beantragen.

dpa


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