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Kommunen

In Marburg-Biedenkopf gehen CDU und SPD aufeinander zu

Rot-Schwarz statt Schwarz-Grün: Anders als auf Landesebene wollen SPD und Union im Kreis Marburg-Biedenkopf zusammengehen. Die Verhandlungen in der Heimat von CDU-Finanzminister Thomas Schäfer sollen an diesem Mittwoch beginnen.
Finanzminister Thomas Schäfer.

Finanzminister Thomas Schäfer.

© Boris Roessler/Archiv

Marburg. Dort hat am 1. Februar SPD-Landrätin Kirsten Fründt ihr Amt angetreten, das lange von der CDU gehalten wurde.

Von der "GroKo" erhofft sich die Union einen hauptamtlichen Beigeordnetenposten. Dazu muss die CDU die Kooperation mit Grünen und Freien Wählern aufkündigen. Die Wahl der neuen Landrätin habe die Lage im Kreis verändert, hatte Thomas Schäfer, Chef der Kreis-CDU, bereits am Wochenende mitgeteilt.

Die SPD wiederum verspricht sich Stabilität: "Wir wollen zur Unterstützung unserer Landrätin eine breite Mehrheit haben", sagte am Dienstag der SPD-Kreischef und Bundestagsabgeordnete Sören Bartol der Nachrichtenagentur dpa zu Rot-Schwarz.

Bis zum 26. März soll der Vertrag stehen. "Im Kommunalen gibt es keine so großen politischen Unterschiede wie im Land", meinte Bartol. Schwierig könnte es am ehesten bei den Themen Finanzen und Soziales werden.

Bislang hat die Union mit Robert Fischbach den Landrat gestellt. Hauptamtlicher Beigeordneter ist Karsten McGovern von den Grünen. Die CDU verlangte von ihrem Partner die Zustimmung zur Einrichtung eines zweiten Postens, doch die Grünen verweigerten sich. Auch Fründt, erste Frau an der Spitze der Kreisverwaltung, hält einen weiteren hauptamtlichen Posten für überflüssig.

Unter einer rot-schwarzen Koalition gilt nun als sicher, dass McGovern abgewählt wird. "Eigentlich hätten wir mit den Grünen weitermachen wollen", sagte am Dienstag der frühere CDU-Fraktionschef im Landtag, Christean Wagner. Er war Schäfers Vorgänger als Kreisvorsitzender in Marburg-Biedenkopf.

Im Kreistag (81 Sitze) verfügen SPD und CDU mit 30 beziehungsweise 27 Sitzen über eine große Mehrheit. Die Grünen haben im Gremium 13 Sitze, die Freien Wähler kommen auf 3 Mandate.

dpa


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