Wiesbaden. Bisher seien 330 derartige Anzeigen gestellt worden, teilte das Finanzministerium in Wiesbaden am Dienstag mit. Die Bürger reagieren damit offenbar auf die drohende Auswertung von gestohlenen Steuerdaten aus der Schweiz. Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) betonte, für Selbstanzeigen sei es noch nicht zu spät. Hinweisen auf den Datenträgern auf Steuersünder, die diesen Weg nicht wählten, werde Hessen mit aller Härte nachgehen. Am vergangenen Donnerstag hatten erst 113 solcher Anzeigen vorgelegen.
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