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Geschichte

Historiker: Krieg bleibt zentraler Ort polnischer Erinnerung

Mit Zeitzeugen und einstigen Häftlingen nationalsozialistischer Konzentrationslager ist in Frankfurt an den Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 77 Jahren erinnert worden.

Frankfurt. Der polnische Historiker Krzysztof Ruchniewicz, Direktor des Willy Brandt-Instituts für Deutschland- und Europastudien an der Universität Breslau (Wroclaw), betonte am Donnerstag in einem Vortrag, wie sehr der Krieg noch immer ein "zentraler Ort" in der historischen Erinnerung Polens ist. Die Veranstaltung wurde von der Stadt Frankfurt zusammen mit dem Evangelischen Versöhnungswerk "Zeichen der Hoffnung" organisiert.

Der Zweite Weltkrieg hatte am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen begonnen. Durch Krieg und Besatzung, Zwangsarbeit und Terror kamen sechs Millionen Polen ums Leben, darunter drei Millionen polnischer Juden als Opfer des Holocaust.

"Von Anfang an war dieser Krieg als Krieg gegen die Zivilbevölkerung gedacht", betonte Ruchniewicz und erinnerte etwa an das Flächenbombardement der Kleinstadt Wielun in den ersten Kriegsminuten. Die Stadt wurde zu 70 Prozent zerstört, 1200 Einwohner wurden getötet. Die Rolle der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg dürfe daher nicht erst mit dem Angriff auf die Sowjetunion betrachtet werden: "Die Ereignisse in Polen im Herbst 1939 zeigen, dass die Grenzen für die in der zivilisierten Welt geltenden Normen der Kriegsführung nicht erst in Weißrussland oder in der Ukraine überschritten wurden."

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) erinnerte daran, dass das deutsche Verhältnis zu Polen wegen der Grausamkeiten des Zwiten Weltkriegs besonders belastet sei. Diese Grausamkeiten hätten "Narben in Landschaften und Seelen der Menschen" hinterlassen.

dpa


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