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Schulen

Grundschüler werden in Pilotregionen bald auch am Nachmittag betreut

Der versprochene Ausbau der Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen beginnt in Hessen in sechs Pilotregionen. Dafür hat die Landesregierung für das Schuljahr 2015/16 die Städte Kassel, Frankfurt und Darmstadt sowie die Kreise Darmstadt-Dieburg, Bergstraße und Gießen mit rund 100 Grundschulen ausgewählt.

Wiesbaden. Ein Jahr später soll der "Pakt für den Nachmittag" auf das ganze Land ausgeweitet werden, kündigte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden an.

Der Minister lobte die "tolle Resonanz": 14 Schulträger aus dem Land haben sich für den Modellversuch beworben. Dieser wird dann zum Stresstest für das schwarz-grüne Prestigeprojekt. Denn viele Fragen sind noch ungeklärt.

Feststeht, dass es für Grundschüler in den kommenden Jahren zwischen 07.30 und 17.00 Uhr ein ganztägiges "Bildungs- und Betreuungsangebot" geben soll. Dieses soll vor allem berufstätige Eltern entlasten. Das Land will dafür ab 2015 die Zahl der bereits vorhandenen Betreuerstellen von 115 auf 230 erhöhen. 145 davon stehen den Pilotkommunen zur Verfügung.

Das Betreuungsangebot ist freiwillig - und die Kommunen müssen für die Zeit von 14.30 bis 17.00 Uhr die finanzielle und organisatorische Verantwortung übernehmen. Kassel hat bereits auf eigene Initiative eine als vorbildlich geltende Ganztagsbetreuung an den Grundschulen aufgebaut. Daran habe sich das Land orientiert, wie Grünen-Fraktionschef Mathias Wagner sagte. Darmstadt und Darmstadt-Dieburg wiederum wollen ihr Angebot verknüpfen.

"Bedarfsgerecht und flexibel" preisen CDU und Grüne die künftige Betreuung an. Viele Schulen sind aber baulich dafür gar nicht ausgerüstet, wie auch der Kultusminister einräumt. Ein Haken bleibt auch die Freiwilligkeit: Man könne den Eltern "nichts aufzwingen", sagt Lorz. Wenn eine Minderheit an einer Grundschule die Betreuung aber wolle, müssten in solchen Fällen schulübergreifende Angebote geprüft werden.

Für die Kommunen kommt außerdem die Kostenfrage hinzu. Ohnehin schon finanziell oft klamm, müssen sie in diesen Bereich jetzt mehr investieren. Wie teuer das erste Jahr für die sechs Pilotregionen wird, konnte das Ministerium am Mittwoch nicht sagen. Der Städtetag hat schon mal gefordert, dass das Land auch für das Mittagessen der Kinder aufkommen müsse.

Auch die Eltern kommen nicht ungeschoren davon. Viele nehmen jetzt schon freiwillige Betreuungsangebote von Initiativen oder anderen kommunalen Trägern in Anspruch - und müssen oft dafür bezahlen. Daran wird sich wohl künftig nichts ändern. Es könnten für Eltern Gebühren anfallen, bestätigt Grünen-Politiker Wagner.

dpa


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