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Steuern

Gewerbesteuereinnahmen auf Rekordniveau

Die hessischen Städte und Gemeinden haben im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis bei den Gewerbesteuereinnahmen eingefahren. Mit mehr als 2,3 Milliarden Euro sei der höchste je gemessene Wert erzielt worden, sagte ein Sprecher des Statistischen Landesamtes am Mittwoch in Wiesbaden.

Wiesbaden. Das sei ein Anstieg von 393 Millionen Euro oder 20,5 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres.

Das Spitzenergebnis liege vor allem an der Entwicklung in Hessens größter Stadt Frankfurt, teilten die Statistiker mit. Mit knapp 950 Millionen Euro habe Frankfurt alleine fast 45 Prozent des gesamten Steueraufkommens erzielt und seine Einnahmen im Jahresvergleich um fast 60 Prozent gesteigert. Ohne die Hessen-Metropole wäre das Plus insgesamt lediglich um knapp drei Prozent oder 39 Millionen Euro ausgefallen.

Bei den kreisangehörigen Gemeinden konnten die sieben Sonderstatusstädte mit 50 000 oder mehr Einwohnern ihre Einnahmen um fast neun Prozent auf 182,5 Millionen Euro steigern. Die restlichen kreisangehörigen Gemeinden erreichten nach Angaben der Behörde zusammen 868 Millionen Euro und damit ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres.

Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker und Wirtschaftsdezernent Markus Frank zeigten sich erfreut über den weit überdurchschnittlichen Zuwachs. "Dieses Wachstum sichert den Wohlstand der Stadt, denn ein gesunder Wirtschaftsstandort ist ein Garant für Lebensqualität, sozialen Frieden, ein attraktives Bildungsangebot und vieles mehr", sagte Becker laut Mitteilung. Eine ansprechende Infrastruktur für Verkehr, Wohnen oder Kinderbetreuung und eine umfassende Gesundheits- und Sozialpolitik seien wichtige Rahmenbedingungen für Unternehmen.

Becker und Frank sprachen sich zugleich gegen eine Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes aus: "Es ist und bleibt eine Milchmädchenrechnung, zu denken, dass die Erhöhung des Hebesatzes zu mehr Gewerbesteueraufkommen insgesamt führt." Die Wirtschaft verdiene es, sich für ihre Planungen auf den jetzigen Gewerbesteuerhebesatz verlassen zu können.

dpa


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