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Schulen

Bislang 12 000 Unterschriften gegen Kürzung bei Schulsozialarbeit

Eine Petition gegen Kürzungen bei der Schulsozialarbeit in Hessen hat nach Angaben der Organisatoren schon mehr als 12 000 Unterstützer gefunden. Nötig sei im Gegenteil ein flächendeckender Ausbau der Schulsozialarbeit mit entsprechenden Mitteln des Landes, sagte die frühere Kasseler Pädagogik-Professorin Wilma Aden-Grossmann in Wiesbaden.

Wiesbaden. Die Lehrergewerkschaft GEW nannte die Arbeit ein wichtiges und nicht mehr fortzudenkendes Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe. Die GEW-Vize-Vorsitzende Karola Stötzel, sagte, es sei nicht einzusehen, dass sich das Land aus der politischen Verantwortung stehle und die ohnehin geringen Mittel in die Budgethoheit der Schulen gebe.

Grundsätzlich zählt die Sozialarbeit an Schulen zur Jugendhilfe und ist Aufgabe der Kommune. Das hessische Kultusministerium hat trotzdem Schulsozialarbeit in den vergangenen Jahren mit jeweils 400 000 Euro unterstützt. Das kam etwa der Frankfurter Ernst-Reuter-Schule zugute. Nach Kritik des Landesrechnungshofs soll die Unterstützung mit Ende dieses Schuljahres eingestellt werden. Das Ministerium fordert, dass die Schulen Mittel für die 104-prozentige Lehrerversorgung für die Sozialarbeit einsetzen sollen.

In anderen Bundesländern beteiligen sich nach GEW-Angaben Regierungen mit deutlich höheren Beträgen an der Schulsozialarbeit. Von 2012 bis 2014 habe Baden-Württemberg 55 Millionen Euro ausgegeben. Schulsozialarbeit helfe, die Abbrecherquoten zu verringern, sie begleite den Übergang von Schule in den Beruf und wirke Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegen, sagte Stötzel. Sie forderte einen kontinuierlichen Ausbau des Systems, bis für je 155 Schüler ein Sozialarbeiter eingestellt sei. Bei gegenwärtig 600 000 Schülern in Hessen wären dies fast 3900 Stellen.

dpa


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