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Zahl arbeitsloser Schulabbrecher weiter hoch

Bundesagentur für Arbeit Zahl arbeitsloser Schulabbrecher weiter hoch

Die Statistiken zu arbeitslosen Schulabbrechen bleiben alarmierend. Wie aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, waren im Oktober 2017 rund 50.000 unter 25-Jährige ohne Hauptschulabschluss erwerbslos. Auch die Zahl der Schulabbrecher ist leicht angestiegen, wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet.

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Die Zahl arbeitsloser Schulabbrecher ist unverändert hoch.

Hannover. Die Zahl der arbeitslosen Schulabbrecher in Deutschland ist unverändert hoch. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, die den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) vorliegen. Demnach waren im Oktober 49 278 unter 25-Jährige ohne Hauptschulabschluss erwerbslos, ein Jahr zuvor 48 003 und 38 634 im Oktober 2015. Die Zahl der arbeitslosen Schulabbrecher unter 25 Jahren hatte im Oktober 2012 mit 32 200 einen langjährigen Tiefststand erreicht. Damit ist es in den vergangenen fünf Jahren trotz günstiger Rahmenbedingungen nicht gelungen, die Chancen junger Menschen ohne Schulabschluss zu verbessern. Dabei werden jüngere Arbeitslose unter 25 Jahren in Jobcentern und Arbeitsagenturen besonders intensiv betreut. Der Personalschlüssel beträgt aktuell 1:78, bei Erwerbslosen über 25 Jahren 1:131. Die Zahl der Schulabbrecher ist in den vergangenen Jahren nach Angaben des Statistischen Bundesamts leicht gestiegen – von 47 684 (2012) auf 49 193 (2016). Tatsächlich dürfte die Zahl der jungen Erwerbslosen ohne Abschluss deutlich höher sein als in den Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewiesen: So wurden allein 2017 gut 36 000 Schulabbrecher unter 25 Jahren wegen fehlender Kooperation mit Arbeitsagentur oder Jobcenter nicht mehr offiziell als Arbeitslose registriert. 29 700 fanden dagegen einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Von Rasmus Buchsteiner/RND

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