Benjamin Netanjahu und US-Außenministerin Hillary Clinton.
Netanjahu habe gegenüber US-Außenministerin Hillary Clinton eine Ausweitung des bis Ende September geltenden Moratoriums ausgeschlossen, hieß es am Mittwoch in Washington aus dem Umfeld des Ministerpräsidenten.
Die Palästinenser hatten Israel mit Nachdruck aufgefordert, das Moratorium zu verlängern. Sie drohen damit, die geplante Neuaufnahme der Friedensgespräche zu beenden, sollte Israel den Siedlungsbau im Westjordanland wieder in vollem Umfang aufnehmen. Auch die USA fordern von ihrem Verbündeten Israel eine weitere Aussetzung des Siedlungsbaus.
Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wurden für Mittwoch zu separaten Gesprächen bei US-Präsident Barack Obama erwartet. Am Donnerstag sollten sie in Washington direkt zusammenkommen. Die USA hoffen als Vermittler, dass beide Seiten in den kommenden Verhandlungsrunden ihre Streitigkeiten ausräumen und binnen eines Jahres eine Friedensregelung erreichen.
afp
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Kommentare
Es wird nie Frieden geben Donnerstag – 02.09.10
Auch Herr Obama wird mit seinen Bemühungen scheitern. Und zwar scheitern an dem fehlenden Willen zum Frieden auf Seiten der Israelis und Teilen der Hamas. Die Menschen in Palästina verdienen offenbar mit Krieg mehr Geld als mit Frieden. Und so wird es weitergehen. Die Juden werden weiter illegal Häuser Bauen, die Hamas oder deren Anhänger werden weiter Kasamraketen aud "das heilige Land" abschießen. Und die ganze Welt verdient daran und ist froh darüber, dass sich dieser Zirkus nicht vor der eigenen Haustür abspielt.