Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in der Urananreicherungsanlage in Natan.
Der Iran hat am Dienstag nach offiziellen Angaben mit der umstrittenen Urananreicherung in der Atomanlage Natans begonnen. Das bestätigte der Leiter der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, laut iranischer Nachrichtenagentur ISNA. Das in Natans produzierte Material wird nach iranischen Angaben zum Betrieb eines Forschungsreaktors in Teheran für medizinische Zwecke benötigt.
USA und EU verdächtigen den Iran jedoch, unter dem Vorwand eines zivilen Atomprogramms Nuklearwaffen zu entwickeln. Die IAEA hatte Teheran vorgeschlagen, sein niedrig angereichertes Uran zur weiteren Anreicherung auf 20 Prozent in einer einzigen Lieferung ins Ausland zu schicken. Die iranische Führung forderte aber, den Austausch parallel und in Etappen zu vollziehen. Wie der Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, mitteilte, wird der Iran seine Anreicherung auf 20 Prozent stoppen, sollte Teheran parallel kleinere Mengen Uran austauschen dürfen. Für den Bau von Atomwaffen würde auf mehr als 80 Prozent hoch angereichertes Uran benötigt.
dpa/afp
| Städtewetter |
| Ihre Stadt/Ihr Ort |
Tagestemperatur |
|
Nachttemperatur |
|
Regenprognose |
|
Windstärke |
|
Pollenflug |
|