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Frankfurter Burka-Trägerin gibt ihren Job auf

Nach Medienrummel Frankfurter Burka-Trägerin gibt ihren Job auf

Zu großes öffentliches Interesse: Die Burka-Trägerin aus Frankfurt hat ihren Arbeitsvertrag mit der Stadtverwaltung aufgelöst. Die 39-Jährige war bundesweit in die Schlagzeilen geraten, weil sie voll verschleiert am Arbeitsplatz erscheinen wollte. Hessen erließ daraufhin ein offizielles Burka-Verbot im öffentlichen Dienst.

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Eine 39 Jahre alte Frau aus Frankfurt wollte ihren Arbeitsplatz nur noch in Burka betreten. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Die Muslimin, die mit einer Burka voll verschleiert in der Frankfurter Stadtverwaltung arbeiten wollte, hat ihren Arbeitsvertrag aufgelöst.* Die Stadt Frankfurt teilte am Donnerstag mit: „Das Arbeitsverhältnis wurde einvernehmlich zum 31. Januar 2011 ohne Zahlung einer Abfindung oder sonstigen finanziellen Leistung beendet.“

Die 39 Jahre alte Frau mit marokkanischen Wurzeln wollte nach dem Ende ihrer Elternzeit mit Burka an ihren Arbeitsplatz im städtischen Bürgeramt zurückkehren. Um dies zu verhindern, erließ Hessen am Mittwoch als erstes Bundesland ein offizielles Burka-Verbot im öffentlichen Dienst. Bislang hatte die vierfache Mutter im Bürgeramt mit einem Kopftuch gearbeitet. Ab 1. Februar wollte sie im Dienst eine Burka tragen. Seither war sie jedoch nicht zum Dienst erschienen.

„Die Mitarbeiterin wollte nicht mehr länger im Interesse der Öffentlichkeit stehen“, teilte Planungsdezernent Markus Frank mit. Die Stadt freue sich, dass der Konflikt „durch die jetzt gezeigte Kooperationsbereitschaft“ der langjährigen Mitarbeiterin schnell gelöst werden konnte. Die Frau habe die Auflösung ihres Arbeitsvertrags selbst vorgeschlagen.

dpa

* Und nicht wie zuvor vermeldet gekündigt.

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