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Lebensraum für Bienen

Pflanzenmarkt Lebensraum für Bienen

Tausende von Zuschauern besuchten auch dieses Jahr wieder den Pflanzmarkt im Botanischen Garten. Die Veranstaltung hat bei Gartenfreunden längst Kult-Status.

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Zahlreiche Besucher ließen sich im Botanischen Garten von ­Erzeugern und Züchtern die neuesten Trends zeigen.Foto: Hirsch

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Noch größer und möglicherweise noch schöner gestalte sich der zweimal jährlich stattfindende Pflanzmarkt im Botanischen Garten nur noch im Mai. Die ­Veranstaltung im September habe aber auch ihren ganz ­besonderen Reiz. Denn grundsätzlich sei die Pflanzzeit im Herbst, so ­Veranstaltungsleiter Thomas Södler des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen (GVBWH ). Diesmal stand der Pflanzmarkt im Zeichen der Aktion „Bienenfreundliches Hessen“, die sowohl Aufklärung über bienenfreundliches Gärtnern als auch den Verzicht auf bienengefährdende Pflanzenschutzmittel beinhaltet.

Der Rückgang der Wild- und Honigbienen sowie vieler Insekten sei unter anderen auf den fehlenden Lebensraum, sprich den vorhandenen Mangel an Blüten und Pollen, zurückzuführen, weil Blütenpflanzen teilweise zu reinen „Dekopflanzen“ geworden seien.Am vergangenen Wochen ­waren an den Ständen der Aussteller alle bienenfreundlichen Pflanzen besonders gekennzeichnet worden. Dadurch ­wurden viele Besucher auf diese Aktion aufmerksam. Zudem gehörten Führungen und Vorträge, Pflanzentaxis, Pflanzen­depot und Pkw-Ladezone wieder zum kostenlosen Service.

Egal was für ein Wetter ist, die Marburger kommen und darauf könne man sich immer verlassen, meinte einer der über 60 nationalen und internationalen Aussteller am vergangenen ­Wochenende.

Nur Erzeuger und Züchter stellen zweimal im Jahr im ­Botanischen Garten Marburg ihre Pflanzen aus. Dabei achten sie ganz besonders auf das ­Arrangement der Pflanzen und die Dekorationen der Stände, die sich somit von reinen Verkaufsständen absolut unterscheiden.

Neben Pflanzendoktor und Dekoständen, die alles für den Garten sowie Gartenkunst präsentierten, gab es unter vielen anderen 17 verschiedene Zitrus­pflanzensorten, Mini-Apfelbäume, mittelalterliche Pflanzen, Raritäten, Gehölze, exklusive Blumenzwiebel, herbstblühende Stauden, Kakteen, Hibiskus, Rhododendron und viele verschiedene Heidepflanzen zu bewundern.

von Elvira Rübeling

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