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Deutschlands beste Fremdsprachler

Finale des Bundeswettbewerbs Deutschlands beste Fremdsprachler

Sechs Finalisten aus Hessen maßen mit anderen jungen Erwachsenen aus ganz Deutschland am Wochenende ihre Kräfte im Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen.

Dreieich. Drei erste Preise des unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck stehenden Wettbewerbs gingen in die Landeshauptstadt: Die Wiesbadener Katharina Baumgart, Nils Fromm und Laura Dubois werden durch ihre erfolgreiche Finalteilnahme in die Studienstiftung des Deutsches Volkes aufgenommen. Auch stattliche Geldpreise sind mit den Auszeichnungen für die jungen Sprachtalente verbunden: Für die drei hessischen zweiten Preise erhielten Zoe Beckmann aus Marburg, Valerie Eiseler aus Frankfurt sowie Regina Potomkina aus Schwalmstadt je 700 Euro.

Insgesamt wurden gestern in der Strothoff International School in Dreieich 16 erste, 21 zweite sowie 8 dritte Preise vergeben, Auszeichnungen der vierten Kategorie gab es in diesem Jahr aufgrund des extrem leistungsstarken Teilnehmerfeldes überhaupt nicht. Dr. Christoph Braß vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sagte während der Preisverleihung, bei den Wettbewerben gehe es darum, jungen Menschen Anreize zu bieten, ihre Talente zu fördern: „Dabei wollen wir keinesfalls die Förderung in der Spitze gegen die Förderung in der Breite ausspielen.“

Professor Hans-Joachim ­Kornadt, einer der Organisatoren des „Bundeswettbewerbs Fremdsprachen“, wies darauf hin, dass Hochbegabte in ihrem schulischen Umfeld häufig nicht die beliebtesten Schülerinnen und Schüler sind. Daher gelte es, sie entsprechend zu fördern und zu motivieren: „Man muss nämlich nicht nur können, sondern auch wollen.“

In Gruppendiskussionen und Einzelgesprächen mit den Juroren hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem unter Beweis zu stellen, dass sie in mehreren Fremdsprachen gut kommunizieren können.

Mindestens so sehr wie eine hundertprozentig perfekt beherrschte Grammatik oder eine muttersprachlich anmutende Aussprache zählte für die Jury daher auch, dass die Finalisten ein hohes Maß an Kreativität und interkulturellem Wissen an den Tag legten.

Neben den ersten, zweiten und dritten Preisen wurden auch noch Sonderauszeichnungen verliehen: Laura Dubois, Matthieu Kohl und Jochen Matthies erhielten USA-Stipendien, Tobias Ungerer und Pascal Dolejsch wurden von der Elisabeth-Lebek-Stiftung „Lebendiges Latein“ mit Reisegutscheinen ausgezeichnet.

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