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Der NSU-Prozess
Opfer-Mutter fleht Zschäpe um Aufklärung an
„Denken Sie bitte immer an mich, wenn Sie sich ins Bett legen“: Ayse Yozgat, Mutter des Kasseler NSU-Opfers Halit Yozgat appelliert an Beate Zschäpe.

Der NSU-Prozess spielt auf zwei Ebenen: Die juristische Ebene beherrscht der Vorsitzende Richter tadellos. Wenn es aber um den Schmerz und die Trauer der Angehörigen geht, wirkt er oft unsicher.

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41. Verhandlungstag im NSU-Prozess
Foto: Ismael Yozgat, Vater des NSU-Opfers Halit Yozgat, sagt am Dienstag im NSU-Prozess aus.

„Er hat keine Antwort gegeben.“ Sehr emotional schildert Halit Yozgats Vater vor dem NSU-Prozess, wie er seinen Sohn fand, als dieser von den NSU-Terroristen in seinem Internet-Café erschossen worden war.

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NSU-Prozess lahmgelegt
Foto: Aufwendige Verteidigung: Die Angeklagte Beate Zschäpe mit ihren Anwälten.

Im NSU-Prozess ist ein heftiger Streit um die Bezahlung der Zschäpe-Verteidigung entbrannt. Es geht um die Auslegung von Vergütungsgesetzen, die mögliche Befangenheit der Richter und auch um eine Haushaltshilfe. Nebenklägervertreter bezeichneten den Vorgang hinter vorgehaltener Hand als „bizarr“.

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NSU-Prozess
Foto: Die Anwälte von Beate Zschäpe (Mitte) stellten am Dienstag nach Eröffnung des 35. Verhandlungstages einen Befangenheitsantrag.

Im NSU-Prozess ist ein heftiger Streit um die Bezahlung der Zschäpe-Verteidigung entbrannt. Ein Verteidiger beklagt, dass seine Putzfrau mehr verdient – und verlangt 77.000 Euro.

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Weitreichende Ermittlungen
Die Bundesanwaltschaft hat insgesamt rund 500 Menschen überprüft, die dem Umfeld der Terrorzelle zugehören könnten.

Im NSU-Prozess spricht die Bundesanwaltschaft überraschend von rund 500 Menschen, die zum Umfeld der rechten Terrorzelle zählen könnten. Für den Prozess hätten diese jedoch keine Bedeutung.

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Mutmaßliche Neonazi-Terroristen
Der 33 Jahre alte Carsten S. gab am Dienstag am fünften Verhandlungstag vor dem Oberlandesgericht München zu, eine Pistole mit Schalldämpfer besorgt zu haben.

Erstmals redet im NSU-Prozess ein Angeklagter. Carsten S. ist längst aus der Neonazi-Szene ausgestiegen. Er berichtet, wie ihn ausgerechnet seine Homosexualität zu den Rechten brachte, wie er dort aufstieg und schließlich eine Pistole besorgte - wohl die Mordwaffe.

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Vierter Verhandlungstag
Foto: Am vierten Verhandlungstag wurde es im NSU-Prozess konkreter. Weiter geht es erst im Juni.

Richter Götzl drückt im NSU-Prozess aufs Tempo. Am Donnerstag verhandelt er einen Antrag nach dem anderen. Wenn nichts dazwischen kommt, könnte das Gericht nach den Pfingstferien endlich zur Sache kommen. Zwei der Angeklagten wollen aussagen.

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Dritter Verhandlungstag
Foto: Nicole Schneider, Verteidigerin des Angeklagten Ralf Wohlleben im NSU-Prozess und bekannte Anwältin der Neonazi-Szene.

Dritter Verhandlungstag im NSU-Prozess: Die Verteidigung des Angeklagten Ralf Wohlleben fordert die Einstellung des Verfahrens gegen ihren Mandanten. Wegen einer «medialen Vorverurteilung» sei ein fairer Prozess nicht mehr möglich.

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Weitere Anträge
Foto: Der Gerichtssaal in München am zweiten Verhandlungstag des NSU-Prozesses. Am Mittwoch um 9.30 Uhr beginnt der dritte Tag.

Nach der Verlesung der Anklage, die Zschäpe und vier Mitangeklagten Mittäterschaft oder Beihilfe an Morden und Terroranschlägen des NSU vorwirft, wird sich das Gericht heute voraussichtlich mit weiteren Anträgen befassen müssen. Offen ist, ob mit der ersten Beweisaufnahme begonnen werden kann.

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Zweiter Verhandlungstag
Foto: Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe (vorne, mitte) mit ihren drei Anwälten.

Morde, Anschläge, Raubüberfälle - das wirft die Bundesanwaltschaft der Neonazi-Terrorgruppe NSU vor. Doch die Anklageverlesung lässt auf sich warten. Auch am zweiten Verhandlungstag bestimmen zunächst Anträge den Prozess. Die Anwälte der Angeklagten Beate Zschäpe beantragten nun, die Verlegung in einen größeren Sitzungssaal.

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Zweiter Verhandlungstag
Foto: Polizisten bewachen am Dienstagmorgen das Gerichtsgebäude in München. Dort soll nach einwöchiger Unterbrechung der NSU-Prozess fortgesetzt werden.

Nach einwöchiger Unterbrechung geht der Prozess um die Verbrechen der rechtsextremen Terrorgruppe NSU am Dienstag weiter. Für den zweiten Verhandlungstag sind weitere Anträge angekündigt. Nebenklagevertreter drängen darauf, dass endlich die Anklage verlesen wird.

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NSU-Prozess
Die Anwälte von Beate Zschäpe: Wolfgang Heer (r.), Wolfgang Stahl und Anja Sturm.

Die Zschäpe-Verteidigung hat nach ihrem ersten Auftritt vor Gericht Kritik einstecken müssen. Politisch sind die Anwälte keiner Sympathie mit Neonazis verdächtig - wenn es um die Verteidigung ihrer Mandantin geht, machen sie jedoch keine Kompromisse.

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