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Weniger Badetote im Sommer 2017

DLRG-Sommerbilanz Weniger Badetote im Sommer 2017

Nach dem traurigen Rekord im Vorjahr mit mehr als 530 Badetoten in Deutschland ist die Opferzahl deutlich zurückgegangen. Ein Grund zur Entwarnung ist das laut Deutscher Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) aber nicht – sondern vielmehr Folge des Wetters.

Rettungskräfte an einem Badesee in Leipzig.

Quelle: dpa

Bad Nenndorf. Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Deutschland ist dieses Jahr deutlich zurückgegangen. In den ersten acht Monaten ertranken 297 Menschen - 30 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das ist das Ergebnis einer Sommerbilanz der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), die am Donnerstag vorgestellt wurde.

Dieser zweitniedrigste Wert seit der Erhebung sei aber kein Grund zur Entwarnung, der Rückgang liege eher am schlechten Wetter, hieß es. Denn im warmen Juni 2017 habe es mehr Todesfälle im Vergleich zu 2016 gegeben.

Meiste Opfer in Bayern

Die Unfallschwerpunkte liegen nach DLRG-Angaben weiterhin in den Binnengewässern. 240 Menschen starben in Flüssen, Seen, Teichen und Kanälen. An den Küsten weist die DLRG-Bilanz bisher ähnlich viele Todesfälle aus wie im Vorjahr.

Mit 25 Toten sei an Nord- und Ostsee bisher fast der Wert von 26 Opfern aus dem Gesamtjahr 2016 erreicht. Die meisten tödlichen Wasserunfälle habe es erneut in Bayern gegeben. Dort starben 62 Menschen, in Niedersachsen waren es 38 und in Nordrhein-Westfalen 37.

Von dpa/RND/zys

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