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Tausende Pinguin-Küken verhungern in der Antarktis

Veränderte Umweltbedingungen Tausende Pinguin-Küken verhungern in der Antarktis

18.000 Pinguin-Küken sind in der Antarktis verhungert, während die Elterntiere auf Nahrungssuche waren. Forscher nennen als Grund den Klimawandel.

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Adelie-Pinguine springen ins Wasser.

Quelle: Zuma Press

Antarktis. 18.000 Pinguin-Küken sind in der Antarktis verhungert. Die Elterntiere waren auf Nahrungssuche. Weil das Eis ungewöhnlich dick war, musste die Tiere ungewöhnlich lange Wege zurücklegen, meldet die Umweltschutzorganisation WWF.

Aus der Adelie-Pinguin-Kolonie überlebten nur zwei Küken. Forscher nennen veränderte Umweltbedingungen in der Region als Grund für das Sterben der Pinguine. Yan Ropert-Coudert von der Dumont-D’Urville-Forschungsstation in der Antarktis, sieht in dem Abbrechen des Mertz-Gletschers in 2010 die Ursache für die veränderten Umweltbedingungen, berichtet die Welt.

Es sei möglich, dass solche Dramen nicht die Ausnahmen blieben. Bereits vor vier Jahren hatte aus derselben Pinguinkolonie, die damals 20.196 Brutpaare umfasste, kein einziges Küken überlebt. Außerdem seien Temperaturschwankungen, Windstärken und Windrichtungen weitere Einflussfaktoren auf den Lebensraum der Tiere. Die Forscher wurden bei ihrer Arbeit vom WWF unterstützt.

Von far/RND

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