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Wurmberg wird künstlich beschneit

Wintersport Wurmberg wird künstlich beschneit

Wintersportfans können schon mal die Ski aus dem Keller holen: Am Wurmberg sind die Schneekanonen angestellt worden. Bis zum Wochenende sollen dort 50 Zentimeter Schnee liegen. Einziger Haken: Die Pisten sollen erst Mitte Dezember eröffnet werden.

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Ein Mitarbeiter der Wurmberg-Seilbahn Gesellschaft kontrolliert eine Schneekanone. Die Skisaison "Am Hexenritt" soll am 14. Dezember starten. 

Quelle: dpa

Braunlage.  Im Harz rieselt der Kunstschnee. Die Wurmberg-Seilbahngesellschaft hat in der Nacht zu Donnerstag damit begonnen, das am höchsten gelegene Skigebiet des Mittelgebirges zu beschneien. „Die Anlagen laufen seit kurz nach 2 Uhr“, sagte ein Sprecher. Bei Temperaturen um minus fünf Grad sei es jetzt kalt genug, um die Schneekanonen auf dem 971 Meter hohen Wurmberg voraussichtlich bis zum Wochenende rund um die Uhr laufen zu lassen.

Da auf den Pisten bereits 10 bis 20 Zentimeter Naturschnee lägen, könne die Gesamtschneehöhe bis zum Samstag auf etwa 50 Zentimeter steigen, sagte der Sprecher. Die Öffnung des Skigebiets sei allerdings erst für Mitte Dezember geplant.

Das Skigebiet auf Niedersachsens höchstem Berg war im Jahr 2013 für rund zwölf Millionen Euro ausgebaut worden. Damals wurden neue Pisten und Lifte sowie ein künstlicher See errichtet. Er speist die mehr als 100 neuen Beschneiungsanlagen mit Wasser. Seit dem Ausbau ist die Zahl der Skifahrer auf dem Wurmberg deutlich gestiegen. Im vergangenen Winter kamen rund 250.000 Skisportler, etwa doppelt so viele wie vor dem Ausbau. An Spitzentagen tummelten sich bis zu 4000 Menschen auf den Pisten.

In diesem Winter soll auf dem Wurmberg erstmals auch Skifahren bei Flutlicht angeboten werden. Jeweils mittwochs, freitags und samstags sollen auf dem gut 500 Meter langen Walpurgishang Abfahrten auch nach Einbruch der Dunkelheit möglich sein.

Von lni

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